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Schwarz für Puelacher noch nicht am Limit

Schwarz für Puelacher noch nicht am Limit Foto: © GEPA

Wenn am Donnerstag (Super-Gs ab 10:45 Uhr im LIVE-Ticker) die Ski-WM in Cortina d'Ampezzo hoffentlich endlich startet, wird es auch für Andreas Puelacher als Cheftrainer der Herren erstmals im Kampf um Medaillen ernst.

Der neue hauptverantwortliche Coach hat bei den Titelkämpfen keine absolute Medaillen-Bank mehr am Start, wie es einst Marcel Hirscher war. Dass der Top-Star seine Ski an den Nagel gehängt hat, ist für ihn im "Kurier"-Interview jedoch überhaupt kein Problem.

"Ohne seine Erfolge und seine Bedeutung schmälern zu wollen, aber er ist im Team nicht mehr präsent. Es ist eine andere Zeit mit anderen Leuten", so Puelacher, der sich nach den jüngsten Erfolgserlebnissen über ein "sehr kompaktes Team" freut, das sich über die große Suche nach der Hirscher-Ablöse aus dem letzten emanzipiert hat.

Feller immer noch zu ungestüm

Dass mit Marco Schwarz auch im Slalom einer der Herren besonders aufzeigt, beeindruckt den 56-Jährigen aufgrund der Dichte des Feldes. "Ich habe sogar das Gefühl, dass er im Slalom gar nicht einmal am Limit ist. Bei ihm hat man immer den Eindruck, da ginge noch mehr", meint Puelacher.

Auch die Fortschritte von Manuel Feller sind offensichtlich: "Er hat eine gewisse Ruhe bekommen. Es passieren ihm dann immer wieder noch Ausrutscher, wenn er zu ungestüm wird und zu viel will. Dieses taktische Verhalten müssen wir noch in den Griff kriegen."

Mit einer erfolgreichen WM würde auch so mancher Kritiker verstummen, denen sich ein ÖSV-Trainer immer stellen muss: "Man braucht in dieser Position auf jeden Fall ein dickes Fell. Ich bekomme immer wieder Mails, die nicht so angenehm sind. Aber ich kann ruhig schlafen."

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