Marcel Hirscher nennt nervigste Fragen

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Marcel Hirscher ist ein gefragter Mann. Nach jedem Rennen muss der Ski-Dominator Rede und Antwort stehen. Nun nennt der Salzburger die drei lästigsten Fragen, die ihm regelmäßig gestellt werden:

"Erstens: Fragen nach Rekorden oder Bestmarken. Zweitens: Fragen zu Punkteständen und Kalkulationen. Und drittens: Fragen zu Saisonzielen bzw. Zielen zu anstehenden Events", erklärt Hirscher im "Kurier".

Was ihn daran am meisten stört? "Dass auch die Antworten darauf immer die gleichen sind."

Hirscher über Leben als öffentliche Person

Der Skistar spricht auch über das Leben als öffentliche Person. Eine gemütliche Einkaufstour zu machen sei schwierig. "Weil ich halt in den Wintermonaten einfach häufig aus dem Fernseher oder von Plakaten schaue und mein Gesicht und der Name Marcel Hirscher sehr präsent sind. Ich habe mein Verhalten sicher daran angepasst. Neu ist das mittlerweile nicht mehr für mich, dass mir bei vielen Gelegenheiten ein Handy vor die Nase gehalten wird, aber gewöhnen werde ich mich daran auch nie wirklich."

Es gibt aber auch Momente, wann es Hirscher zu viel wird: "Für mich hat das auch ganz klar Grenzen. Wenn ich mir in einem Restaurant nicht mehr ungestört einen Bissen in meinen Mund schieben kann, ohne fotografiert oder angeredet zu werden, dann fehlt mir das Verständnis völlig."

"Ich nehme nicht mehr alles so ernst"

Mittlerweile hat der 29-Jährige auch gelernt, mit Kritik umzugehen. "Ich habe auch gelernt, es längst nicht mehr allen recht machen zu können. Das war auch deshalb wichtig, weil du dich sonst um Weiterentwicklungschancen bringst. Aber ich nehme auch nicht mehr alles so ernst."

Dennoch verpürt er in gewissen Situationen Druck - und das ist wichtig: " Druck sehe ich als Herausforderung, und ich bin mittlerweile gut darin, mich dem zu stellen. So wird’s zur Motivation. Ich finde überhaupt, dass mit dem Wort Ehrgeiz oft auch etwas Negatives mittransportiert wird. Das kriegt den Beigeschmack der Verbissenheit. Das ist aber ein gesellschaftliches Thema. Für mich ist Ehrgeiz ein Motor."

Was ihn wirklich ärgert: "Wenn das 101. Kind kein Autogramm mehr bekommt, weil ich einfach zum Einfahren muss. Dann in dieses enttäuschte Gesicht zu schauen, das ist nicht fein. Aber es geht leider oft nicht anders."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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