Hirscher feiert Kitz-Comeback auf Eis und Schnee

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Marcel Hirscher zeigt sich anlässlich seines Abstechers nach Kitzbühel sportlich. Allerdings nicht auf Ski, sondern hinter dem Lenkrad eines echten "Kraftpakets".

Im Rahmen der Audi driving experience beweist der Rekord-Champion, dass er nichts an Tempo eingebüßt hat. Bei seiner Suche nach der Ideallinie prognostiziert der Salzburger, wer am bevorstehenden Renn-Wochenende nicht die beste Wettquote haben wird, zudem spricht Hirscher über seine Rückkehr in die Gamsstadt, seine Erfahrungen mit der e-tron-Technologie und seine Learnings für den Straßenverkehr.

Frage: Deine Rückkehr nach Kitzbühel ist zeitlich begrenzt, ehe das Renn-Wochenende so richtig beginnt, bist du wieder weg. Stellt das Society-Parkett keinen Reiz für dich dar?

Marcel Hirscher: Nicht wirklich. Ich wollte mir die Audi driving experince und die Erfahrungen mit dem e-tron nicht nehmen lassen, daher der kurze Abstecher. So faszinierend das Spektakel und Rundherum ist, ich habe den Rummel in den letzten zwölf Jahren zur Genüge auskosten dürfen und gönne mir jetzt das Privileg die Rennen in aller Ruhe daheim vor dem Fernseher zu verfolgen – mein Adrenalinspiegel war zu Wochenbeginn eh schon hoch genug.

Frage: Du sprichst deine Tempo-Jagd mit dem Audi e-tron an, kann man die Power und Dynamik in Worte fassen?

Hirscher: Die Beschleunigung ist schon fantastisch, der stufenlose Antrieb einfach gewaltig. Es ist wirklich faszinierend, weil es keine Schaltvorgänge, sondern nur ein Gas gibt. Und die Vorteile des e-tron im Straßenverkehr sind für mich speziell innerstädtisch gegeben. Massiv aufgefallen ist mir die Energierückgewinnung, wenn es beispielsweise leicht bergab geht. Damit hast du praktisch die gleiche Reichweite wie vor dem Wegfahren. Es ist schon sehr cool, wenn man so effizient unterwegs sein kann. Auf längeren Strecken wird es noch ein wenig dauern, bis sich diese Entwicklung vollständig durchgesetzt hat, aber sie wird kommen, da bin ich mir sicher.

Frage: Du hast auch einen Instruktor-Kurs durchlaufen, was nimmst du an Learnings für den Straßenverkehr mit?

Hirscher: Dass man alles, was man hier gelernt hat, ausschließlich auf dem Trainingsgelände lassen und im Straßenverkehr lieber seiner gemütlichen Linie treu bleiben sollte. Es macht Spaß seine Grenzen ausloten zu können, aber man muss wissen, wo man sich austoben kann und wo nicht.

Frage: Du giltst generell als großer Motorsport-Fan, kannst du dir vorstellen wie dein Freund Matthias Walkner einmal an der Rallye Dakar teilzunehmen?

Hirscher: Die Dakar ist auf jeden Fall reizvoll, aber man hat auch heuer die tragischen Konsequenzen und Folgen gesehen, die in diesem Sport passieren können. Reiz und Risiko liegen bei der Rallye Dakar wohl so knapp beieinander, wie sonst in keiner anderen Sportart. Von daher bleibt es derweilen noch bei einer minimalen Liebäugelei.

Frage: Abschließend noch ein kurzer Ausblick auf das Wochenende. Hast du einen Siegertipp, wer gewinnt den Slalom am Ganslernhang?

Hirscher: Mit Tipps tu ich mir generell schwer, aber Clément Noël wird nicht unbedingt die beste Wettquote haben. Wenn er durchkommt wird er am Podium sein. Soweit lege ich mich fest.


Textquelle: © LAOLA1.at

Kitzbühel-Jubiläum: Preisgeld-Aufstockung statt Jubiläumsfeier

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare