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Heimvorteil: ÖSV-Abfahrer bestreiten Training auf WM-Strecke

Vincent Kriechmayr und Co. dürfen in der kommenden Woche auf den WM-Pisten Saalbach-Hinterglemms trainieren.

Heimvorteil: ÖSV-Abfahrer bestreiten Training auf WM-Strecke Foto: © GEPA

Für viele Speedfahrer ging die Weltcup-Saison bereits am vergangenen Wochenende in Kvitfjell zu Ende.

In Norwegen fanden die letzten Speedrennen vor dem Weltcup-Finale in Saalbach-Hinterglemm (16. bis 24. März) statt, wo allerdings nur die besten 25 der Weltcup-Wertung, die Junioren-Weltmeister und 500-Punkte-Fahrer startberechtigt sind.

Das bedeutet zeitgleich aber auch, dass für die Speedfahrer nun eine rund einmonatige Rennpause ansteht. Die ÖSV-Truppe macht jedoch das Beste aus der Situation und schiebt ein Abfahrtstraining auf der WM-Strecke in Saalbach-Hinterglemm ein.

Nur ein Teil der Strecke gesperrt

Die ÖSV-Abfahrer nützen ihren Heimvorteil und trainieren auf der Strecke, wo nicht nur das Weltcup-Finale 2024 stattfindet, sondern 2025 auch um WM-Medaillen gefahren wird. Allerdings wird nur der obere Teil der Strecke für die ÖSV-Mannschaft gesperrt.

"Das ist ohnedies der technisch schwierigere Teil", erklärt ÖSV-Alpinchef Herbert Mandl gegenüber den "Salzburger Nachrichten".

Freude über Neuschnee

Für Freitag ist in der Region ein Wintereinbruch mit bis zu 40 Zentimetern Neuschnee angekündigt, was auch im Hinblick auf die letzte Saisonabfahrt am 24. März sehr wichtig ist, war Saalbach-Hinterglemm in den vergangenen Wochen doch hohen Temperaturen ausgesetzt.

"Auch wenn die Pistenteams noch so viel Erfahrung haben: Wenn es wochenlang bis zu zehn Grad plus hat und man nicht beschneien kann, dann ist man halt machtlos", sagt Mandl.

Anfang Jänner musste bereits ein geplantes Abfahrtstraining sowie die geplanten Europacup-Abfahrten wegen Schlechtwetters abgesagt werden.

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