Schröcksnadel unterstützt Impfstoff-Forschung

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Der Coronavirus hat die Sportwelt aktuell fest im Griff.

Für ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel Grund genug, in die Forschung um einen Impfstoff gegen den Virus zu investieren.

Wie der "Standard" berichtet, unterstützt der 78-Jährige eine dänische Forschergruppe, die im Bereich der Blasenkrebsforschung tätig ist und aktuell an der Entwicklung eines COVID-19-Impfstoffes arbeitet.

"Bis es einen erprobten Impfstoff gibt, wird es ein, zwei Jahre dauern, vorher gibt es ein Medikament. Und dann kann das Thema schnell wieder weg sein", sagt Schröcksnadel. "So wie HIV kein großes Thema mehr ist, seit es Medikamente gibt."

Schröcksnadel: "Da fehlt es an Solidaritätsbewusstsein"

Der Tiroler war sich nach eigener Aussage bereits beim Hahnenkamm-Rennen Ende Jänner in Kitzbühel sicher, dass Europa vom Coronavirus betroffen sein wird.

Mehrere Rennwochenenden fielen dem Virus zum Opfer. Unter anderem das Weltcup-Finale in Cortina d'Ampezzo, sowie die Damen-Bewerbe in Aare und die Herren-Rennen in Kranjska Gora.

Schröcksnadel hofft, dass die Maßnahmen der Bundesregierung schnell greifen. "Wirtschaftlich lässt sich das nicht viel länger durchhalten", sagt der ÖSV-Präsident, der in Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol Skigebiete und Hotels betreibt.

Er bedauere, dass "leider nicht alle" Menschen die Situation ernst nehmen: "Es gibt immer noch viele Jüngere, die in mittelgroßen Gruppen beisammenstehen. Denen ist Corona wurscht, ihnen selbst kann ja wahrscheinlich auch nicht viel passieren. Da fehlt es an Solidaritätsbewusstsein."

Textquelle: © LAOLA1.at

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