Mayer triumphiert im Kitzbühel-Super-G

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Was für ein Auftakt der 77. Hahnenkamm-Rennen! Matthias Mayer gewinnt den Super-G und feiert seinen vierten Weltcupsieg.

Der Kärntner kommt mit der sehr schnellen und direkten Kurssetzung am besten zurecht und setzt sich knapp mit neun Hundertstel Vorsprung vor Christof Innerhofer (ITA) und Beat Feuz (SUI/+0,44) durch.

Max Franz schrammt als Fünfter nur 15 Hunderstel am Podest vorbei. Vincent Kriechmayr wird 13. (+1,29), gefolgt von Romed Baumann auf Rang 15 (+1,36).

Hirscher punktet

Marcel Hirscher landet auf Rang 24 (+1,80) und baut seine Führung im Gesamtweltcup damit aus.

Christian Walder fährt mit Startnummer 39 noch auf Rang 26, Otmar Striedinger belegt Platz 30. Hannes Reichelt springt nach einem schweren Fehler oben kurz vor dem Ziel am Tor vorbei.

Kjetil Jansrud, dreifacher Saisonsieger im Super-G, muss sich mit Rang neun begnügen.

Mayer beendet Durststrecke

Der Triumph von Mayer ist erste ÖSV-Sieg in einem Kitzbühel-Super-G seit 2009. Damals schlug Klaus Kröll zu. Den letzten rot-weiß-roten Sieg am Hahnenkamm-Wochenende feierte Hannes Reichelt 2014 in der Abfahrt!

Stimmen zum Rennen:

Matthias Mayer: "Kitzbühel-Sieg ist sicherlich ein Kindheitstraum. Meine Familie ist, da meine Freunde sind da. Es ist ganz speziell nach dem Sturz letztes Jahr! Ich habe es bei den bisherigen Rennen nicht getraut, ihn voll runterzulassen. Das war noch kein rennfahren, nur runtertasten. Aber so wollte ich es machen - Schritt-für-Schritt. Unten habe ich ihn voll runtergetreten - so wollte ich das machen. Es wird heute sicher noch ein stressiger Tag. Ich gehe sicher nicht fort - aber die ganzen Termine. Morgen darf ich es nicht übertreiben. Ich bin sicher nicht der Top-Favorit, da haben andere gezeigt, dass sie schneller sein können."

Christof Innerhofer: "Es ist ein Wahnsinn! Ich bin drei Wochen auf der Coach gesessen und hab den anderen nur zugeschaut. Ich hab mir nur gedacht: Super-Sportart und ich schaue nur zu. Es hätte eigentlich super angefangen - ich war super in Fahrt. Und dann dieser Sturz. Ich habe heute von Anfang an ein gutes Gefühl gehabt. Ich habe nicht viel nachgedacht, ich bin einfach gefahren."

Beat Feuz: "Die Fahrt war eigentlich ganz okay. Das obere Drittel war noch nicht ganz einwandfrei. Da haben mir die Funksprüche bzw. das Fernsehbild gefehlt - weil ich mit Nummer 3 losgefahren bin. Unten runter war es sehr gut. Rekordsieger werde ich da auf der Streif nicht werden. Aber es wäre sicher ein Traum, hier mal zu gewinnen. Das ist aber natürlich ein Traum von vielen."

Max Franz: "Über die Platzierung freue ich mich riesig, es ist ein Super-Platzerl. Aber sehr, sehr ärgerlich. Vom Gefühl war es gar nicht so gut, dafür war ich gar nicht so weit hinten. Aber die Ski machen das, was sie machen sollen. Das ist positiv. Unten habe ich aber zu viel rausgenommen - da war nicht so die Überzeugung da, wie sie der Mothl gehabt hat."

Kjetil Jansrud: "Nach dem Fehler bin ich ganz okay gefahren, vielleicht etwas vorsichtig an der Hausbergkante. Man muss ganz zufrieden sein. Zu Beginn der Saison hat man gefragt: Wo sind die Österreicher? Jetzt hat man es gesehen. Matthias ist wirklich sehr gut gefahren. Natürlich war Ärger da. Emotionen gehören dazu. Jetzt ist es schon wieder okay."

Hannes Reichelt: "Es war schon beim vierten Tor vorbei, aber aufgeben tut man nur einen Brief, also habe ich mich heruntergekämpft. Aber auf der Seidlalm war schon der nächste Fehler. Am Zielsprung habe ich mir dann nur gedacht: Killerlinie. Die ist sich nicht ausgegangen. So eine Glatze hat es im Super-G schon lange nicht mehr gehabt, das Material war vielleicht zu wenig auf das abgestimmt. Wenn es morgen wieder so einen Eislaufplatz gibt, muss ich am Setup was ändern - da habe ich mich heute vertan. Das sollte mir mit 35 Jahren nicht mehr passieren. Hoppla, eigentlich bin ich ja schon 36..."

Matthias Mayer rast im Super G zum Kitzbühel-Sieg. Die besten Bilder vom ersten Hahnenkamm-Rennen:

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Ja, so fährt man aufs Podest! Christof Innerhofer überrascht als Zweiter!

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Das Podest komplettiert Beat Feuz als Dritter.

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