Initiative "Mountain Peak" will Skisport helfen

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Vor dem Hahnenkamm-Wochenende organisierte Marcus Höfl - Ehemann von Maria Höfl-Riesch - in Kitzbühel mit seiner Agentur ein Gipfeltreffen bei dem führende Vertreter des Skisports mit Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Medien, Medizin und Politik über die Zukunft des professionellen Wintersports diskutierten.

"Mountain Peak", wie die Plattform für den Gedankenaustausch und das Networking der "MHM Group" heißt, soll dem Ski- und Winter-Sport helfen, die weltweiten Herausforderungen zu lösen.

Der alpine Ski-Sport als eine der erfolgreichsten Wintersportarten stand im Mittelpunkt der Premiere-Veranstaltung im Kitzbüheler Rasmushof unweit des Zielraums der Streif.

Moderiert von den TV-Profis Johannes B. Kerner und Andrea Kaiser diskutierten heftig und nicht selten kontrovers rund 100 Speaker und Teilnehmer Themen wie "Chancen und Risiken im modernen Wintersport-Business", "Visionen für den Weltcup", "Olympia- und Athleten-Vermarktung", "TV-Rechte und der Fernsehmarkt der Zukunft", "Big Data und Digitalisierung" sowie "Trainings-Optimierung und Verletzungs-Prävention".

Olympia in Asien - Kritik am IOC

Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Komplex "Wintersport in Asien", speziell in Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Südkorea (ab 9. Februar) und 2022 in Peking.

Dazu meinte beispielsweise der Liechtensteiner Marco Büchel, ehemaliger Skirennläufer, Kitz-Sieger 2008 und TV-Experte: "Der Sport ist für das IOC ein Vehikel, um das große Geschäft zu machen." Urs Lehmann, Präsident des Schweizer Skiverbandes meinte: "Die Sportler verdienen zu wenig, wir müssen für sie nach neuen Einnahme-Quellen suchen."

Auch ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel meldete sich zu Wort und befand: "Die Sportler müssen wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt werden, sie müssen die Träger der Olympischen Spiele sein und nicht die Funktionäre."

Der Sportdirektor des deutschen Skiverbandes, Wolfgang Maier, kritisierte: "Die Sportler werden bei Olympia allen möglichen Zwängen unterworfen, Reglements werden geändert, sie dürfen nicht für ihre Sponsoren werben, sie müssen sich nach all dem richten - dabei sollten doch sie und der Sport diejenigen sein, die im Vordergrund stehen."

Marcus Höfl sieht sich auf dem richtigen Weg

"Ein gelungener Auftakt", erklärt Marcus Höfl nach der Veranstaltung.

"Trotz unterschiedlicher Standpunkte war deutlich das Bestreben zu spüren, gemeinsam nach Lösungswegen suchen zu wollen. Jetzt kommt es darauf an, den Dialog fortzusetzen und künftig auch andere Wintersportarten mit einzubeziehen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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