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Olympia vorbei - was es jetzt noch zu gewinnen gibt

Die Olympischen Spiele sind vorbei, doch im Weltcup stehen noch einige spannende Entscheidungen an. Das gibt es für Österreich noch zu gewinnen:

Olympia vorbei - was es jetzt noch zu gewinnen gibt Foto: © GEPA

Die Olympischen Spiele 2026 gingen am Sonntag mit der Schlussfeier in Verona zu Ende.

Damit ist das große Highlight dieses Winters vorbei, doch auch im Weltcup geht es in den meisten Sportarten im Saison-Finish noch um einiges.

Im Eisschnelllauf und im Shorttrack ist die Weltcup-Saison bereits beendet. Im März stehen mit den Weltmeisterschaften jedoch schon die nächsten Highlights an. Die Skeleton- und Bobpiloten können sich bereits in die Sommerpause verabschieden.

Für viele österreichische Athleten gibt es hingegen im Weltcup noch einiges zu gewinnen. LAOLA1 liefert einen Überblick:

Nordische Kombination

Nordische Kombination
Foto: ©GEPA

Für die Nordischen Kombinierer steht direkt nach den Olympischen Spielen gleich das nächste Highlight an. Ende Februar geht es für die männlichen Kombinierer am Kulm erstmals im Weltcup auf eine Skiflugschanze.

Danach stehen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen, die nicht bei Olympia dabei waren, noch zwei Stationen an.

Bei den Frauen steht die Norwegerin Ida Marie Hagen bereits als Gesamtweltcup-Siegerin fest, auch die Best-Skier-Trophy für die beste Langläuferin hat sie bereits sicher. Die erst 17-Jährige Katharina Gruber ist dabei als aktuell Sechste die beste Österreicherin im Gesamtweltcup.

Bei den Männern sieht es aus österreichischer Sicht um einiges besser aus. Johannes Lamparter steht vor den letzten drei Bewerben an der Spitze des Gesamtweltcups. Sein Vorsprung auf Dreifach-Olympiasieger Jens Luraas Oftebro beträgt bereits 242 Punkte.

Während Lamparter im Gesamtweltcup theoretisch noch abgefangen werden kann, hat Thomas Rettenegger die Best-Jumpers-Trophy bereits fixiert. In der Wertung der besten Springer liegen gleich fünf Österreicher an der Spitze.

Restliche Weltcup-Stationen:

Kulm 27.02. (nur Männer)

Lahti (FIN) 06.03. - 07.03.

Oslo (NOR) 15.03.

Gesamtweltcup Männer

Gesamtweltcup Frauen

  1. Johannes Lamparter (1122)

  1. Ida Marie Hagen (NOR, 1180)

  1. Jens Luraas Oftebro (NOR, 979)

  1. Alexa Brabec (USA, 965)

  1. Stefan Rettenegger (819)

  1. Katharina Gruber (668)

  1. Thomas Rettenegger (802)

  1. Lisa Hirner (435)

Rennrodeln

Rennrodeln
Foto: ©GEPA

Das Rodel-Team war bei Olympia mal wieder eine Medaillenbank, doch trotz vier Mal Edelmetall reichte es nicht für das oberste Treppchen.

Im Weltcup könnte das jedoch anders aussehen. Vor den verbleibenden zwei Weltcup-Stationen haben die österreichischen Rodler noch in jeder Disziplin die Chance auf eine Kristallkugel.

Die größten Chancen gibt es im Frauen-Doppelsitzer. Die Bronzemedaillen-Gewinnerinnen Selina Egle und Lara Kipp haben bereits 132 Punkte Vorsprung auf das deutsche Duo Eitberger/Matschina.

Auch im Einsitzer der Frauen sieht es aus österreichischer Sicht gut aus. Während es bei Olympia nicht für eine Medaille reichte, kämpfen mit Lisa Schulte und Hannah Prock sogar noch zwei Österreicherinnen um die Kristallkugel. Schulte geht als Führende mit 15 Punkten Vorsprung auf Olympiasiegerin Julia Taubitz in die letzten beiden Rennen.

Noch knapper geht es im Einsitzer der Männer zu. Dort fehlt Silbermedaillen-Gewinner Jonas Müller gerade mal ein Punkt auf Weltcup-Leader Felix Loch.

Im Doppelsitzer der Männer haben Juri Gatt und Riccardo Schöpf als Zweite bereits über 100 Punkte Rückstand auf Wendl/Arlt.

Restliche Weltcup-Stationen:

St. Moritz (SUI) 28.02. - 01.03.

Altenberg (GER) 07.03. - 08.03.

Einsitzer Frauen

Einsitzer Männer

Doppelsitzer Frauen

Doppelsitzer Männer

  1. Lisa Schulte (464)

  1. Felix Loch (GER, 616)

  1. Egle/Kipp (640)

  1. Wendl/Arlt (GER, 566)

  1. Julia Taubitz (GER, 449)

  1. Jonas Müller (615)

  1. Eitberger/Matschina (GER, 508)

  1. Gatt/Schöpf (454)

  1. Merle Fräbel (GER, 445)

  1. Max Langenhan (GER, 505)

  1. Degenhardt/Rosenthal (GER, 490)

  1. Eggert/Müller (GER, 409)

  1. Hannah Prock (419)

  1. Nico Gleirscher (383)

  1. Riedl/Lerch (94)

  1. Steu/Kindl (405)

Ski Alpin

Ski Alpin
Foto: ©GETTY

Früher waren die alpinen Skifahrer Garanten für Kristallkugeln. In dieser Saison sieht es dagegen eher mau aus.

Julia Scheib hat dafür große Chancen auf eine Kristallkugel. Im Riesentorlauf-Weltcup liegt sie bei zwei ausstehenden Rennen 89 Punkte vor der Schweizerin Camille Rast.

77 Punkte Rückstand hat Cornelia Hütter im Abfahrts-Weltcup bei noch vier ausstehenden Rennen auf Emma Aicher (GER), die nach dem Saison-Aus von Lindsey Vonn nun die neue Gejagte ist. Die Konkurrenz ist jedoch groß: Sieben Läuferinnen befinden sich innerhalb von 78 Punkten.

Im Gesamtweltcup spielen die Österreicher auch dieses Jahr nur eine sehr untergeordnete Rolle. Sowohl Marco Schwarz als auch Julia Scheib sind als jeweils beste ÖSV-Athleten nur auf Rang acht.

Theoretisch gibt es auch im Super-G der Frauen sowie im Riesentorlauf und im Super-G der Männer noch die Möglichkeit auf eine Kristallkugel, doch die Chancen sind sehr gering.

Weltcup-Stände Männer>>>

Weltcup-Stände Frauen>>>

Restliche Weltcup-Stationen:

Soldeu (AND) 27.02. - 01.03. (Frauen Speed)

Garmisch-Partenkirchen (GER) 28.03. - 01.03. (Männer Speed)

Kranjska Gora (SLO) 07.03. - 08.03. (Männer Technik)

Åre (SWE) 14.03. - 15.03. (Frauen Technik)

Courchevel (FRA) 14.03. - 15.03. (Speed Männer)

Lillehammer (NOR) 21.03. - 25.03. (Weltcup Finale)

Riesenslalom Frauen

Riesenslalom Männer

Super-G Frauen

Super-G Männer

Abfahrt Frauen

  1. Julia Scheib (560)

  1. Marco Odermatt (SUI, 450)

  1. Sofia Goggia (ITA, 280)

  1. Marco Odermatt (SUI, 425)

  1. Lindsey Vonn (USA, 400) *Saison-Aus

  1. Camille Rast (SUI, 471)

  1. Lucas Pinheiro Braathen (BRA, 347)

  1. Alice Robinson (NZL, 220)

  1. Vincent Kriechmayr (267)

  1. Emma Aicher (GER, 256)

  1. Sara Hector (SWE, 429)

  1. Stefan Brennsteiner (321)

  1. Lindsey Vonn (USA, 190)

  1. Stefan Babinsky (243)

  1. Kira Weidle-W. (GER/232)

  1. Mikaela Shiffrin (USA, 353)

  1. Marco Schwarz (284)

  1. Cornelia Hütter (123)

  1. Raphael Haaser (241)

  1. Cornelia Hütter (179)

Ski Freestyle

Ski Freestyle
Foto: ©GEPA

Im Ski Freestyle ist im Kampf um die Kristallkugeln noch so ziemlich alles offen. In den ausstehenden Wettkämpfen kann sich noch einiges drehen.

Somit ist auch für Big-Air-Bronzemedaillen-Gewinner Matej Svancer eine Titelverteidigung in der Park & Pipe-Gesamtwertung noch möglich.

Aktuell liegt der gebürtige Tscheche mit 140 Punkten auf dem zwölften Platz in der Gesamtwertung. Auf Leader Finley Melville Ives fehlen ihm ebenso viele Punkte.

In der Big-Air-Wertung liegt Svancer auf dem elften Platz. Im Slopestyle ist er Sechster, dort liegt er nur 20 Punkte hinter der Spitze. Lara Wolf hat nur noch im Slopestyle Chancen auf die kleine Kristallkugel.

Im Skicross reichte es für die ÖSV-Athleten nicht für eine Olympia-Medaille und auch im Kampf um die Kristallkugeln dürfte es aus österreichischer Sicht schwer werden.

Allerdings haben sowohl Johannes Aujesky als auch Katrin Ofner theoretisch noch Chancen auf den Gesamtweltcup. Bei sieben ausstehenden Rennen liegen beide jedoch über 300 Punkte hinter den Weltcup-Leadern.

Restliche Weltcup-Stationen:

Kopaonik (SRB) 25.02 - 28.02 (Skicross)

Gudauri (GEO) 04.03 - 07.03 (Skicross)

Montafon 11.03 - 12.03 (Skicross)

Tignes (FRA) 17.03 - 20.02 (Slopestyle & Big Air)

Craigleith (CAN) 19.03 - 22.03 (Skicross)

Silvaplana (SUI) 25.03 - 29.03 (Slopestyle & Halfpipe)

Gällivare (SWE) 27.03 - 29.03 (Skicross)

Park & Pipe Männer

Slopestyle Frauen

Skicross Männer

Skicross Frauen

  1. Finley Melville Ives (NZL, 280)

  1. Mathilde Gremaud (SUI, 136)

  1. Reece Howden (CAN, 593)

  1. Sandra Näslund (SWE, 668)

  1. Hunter Hess (USA, 265)

  1. Marin Hamill (USA, 136)

  1. Simone Deromedis (ITA, 460)

  1. Daniela Maier (GER, 614)

  1. Luca Harrington (NZL, 232)

  1. Megan Oldham (CAN, 130)

  1. Florian Wilmsmann (GER, 434)

  1. Marielle Berger Sabbatel (FRA, 492)

  1. Matej Svancer (140)

  1. Lara Wolf (105)

  1. Johannes Aujesky (286)

  1. Katrin Ofner (272)

Skibergsteigen

Skibergsteigen
Foto: ©GEPA

Auch wenn Österreichs Skibergsteiger bei Olympia nicht sehr erfolgreich waren, haben sie im Weltcup die Chance auf Wiedergutmachung. Denn ausgerechnet die olympische Disziplin, der Sprint, ist die große Schwachstelle der österreichischen Athleten.

Im Gesamtweltcup ist vor allem bei den Männern noch alles möglich, denn die Saison der Skibergsteiger ist gerade erst zur Hälfte vorbei. Paul Verbnjak ist aktuell Vierter in der Gesamtwertung. In seiner stärksten Disziplin, dem Einzel, folgen noch vier Rennen, wobei bisher noch keines stattgefunden hat.

In der Wertung des Vertical Race ist der Kärntner aktuell nach zwei von fünf Rennen Zweiter. Bei den Frauen kämpft Sarah Dreier um ihren dritten Sieg in der Vertical-Race-Gesamtwertung. Aktuell ist die Salzburgerin mit 162 Punkten Dritte.

Restliche Weltcup-Stationen:

Shahdag (AZE) 06.03 - 08.03

Martelltal (ITA) 19.03 - 22.03

Puy-Saint-Vincent (FRA) 25.03 - 26.03

Villar-sur-Ollon (SUI) 01.04 - 04.04

Gesamtweltcup Männer

Vertical Race Männer

Vertical Race Frauen

  1. Thibaut Anselmet (FRA, 281)

  1. Remi Bonnet (SUI, 200)

  1. Axelle Gachet-Mollaret (FRA, 200)

  1. Oriol Cardona Coll (ESP, 271)

  1. Paul Verbnjak (163)

  1. Emily Harrop (FRA, 180)

  1. Maximilien Drion (BEL, 268)

  1. Samuel Equy (FRA, 139)

  1. Sarah Dreier (162)

  1. Paul Verbnjak (212)

  1. Christof Hochenwarter (78)

  1. Johanna Hiemer (51)

Skispringen

Skispringen
Foto: ©GEPA

Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen dürfte im Gesamtweltcup bereits alles entschieden sein. Die beiden slowenischen Geschwister Domen und Nika Prevc führen jeweils überlegen.

Dennoch stehen für Männer und Frauen noch einige Highlights in diesem Winter an. Aus österreichischer Sicht geht es in der Heimat weiter. Während die Frauen in Hinzenbach springen, geht es für die Männer zum Skifliegen am Kulm.

Da am Kulm das erste Weltcup-Skifliegen dieser Saison stattfindet, ist in der Skiflug-Wertung noch alles offen. Auch für die Frauen geht es am Ende der Saison in Vikersund und Planica noch drei mal zum Skifliegen.

In Slowenien geht es für die Männer am Saisonende auch noch um die Planica-7-Wertung. Außerdem kämpfen die ÖSV-Adler in der Nationwertung um den fünften Sieg in Folge.

Restliche Weltcup-Stationen:

Kulm 28.02. - 01.03. (Skifliegen Männer)

Hinzenbach 28.02. - 01.03. (Frauen)

Lahti (FIN) 05.03. - 08.03.

Oslo (NOR) 14.03. - 15.03.

Vikersund (NOR) 21.03. - 22.03. (Skifliegen)

Planica (SLO) 27.03. - 29.03. (Skifliegen)

Gesamtweltcup Männer

Gesamtweltcup Frauen

Nationencup Männer

Nationecup Frauen

  1. Domen Prevc (SLO, 1614)

  1. Nika Prevc (SLO, 1936)

  1. Österreich (4040)

  1. Japan (3784)

  1. Ryoyu Kobayashi (JPN, 989)

  1. Nozomi Maruyama (JPN, 1450)

  1. Slowenien (3213)

  1. Slowenien (3224)

  1. Ren Nikaido (JPN, 921)

  1. Lisa Eder (1133)

  1. Japan (2878)

  1. Deutschland (3208)

  1. Daniel Tschofenig (745)

  1. Julia Mühlbacher (473)

  1. Deutschland (2189)

  1. Österreich (1897)

Snowboard

Snowboard
Foto: ©GETTY

Die Snowboarder waren die erfolgreichsten österreichischen Athleten bei den Olympischen Spielen und auch im Weltcup stehen die Österreicher sehr gut da.

Olympiasieger Benjamin Karl kämpft zu seinem Karriereende um seine insgesamt fünfte große Kristallkugel. Aktuell fehlen ihm als Drittem vierzig Punkte auf Weltcup-Leader Aaron Mach.

Auch im Parellel-Riesentorlauf-Weltcup hat Karl sehr gute Chancen auf eine Kristallkugel. Ex aequo mit dem Südtiroler Roland Fischnaller ist er dort Erster. In der Wertung des nicht olympischen Parallel-Slaloms liegt Arvid Auner aktuell auf dem dritten Platz.

Bei den Frauen hat Sabine Payer sowohl im Gesamtweltcup, als auch im Riesenslalom noch Chancen auf eine Kristallkugel. Vier Weltcup-Stationen stehen noch an.

Im Snowboard-Cross ist vor allem bei den Männern noch alles offen. Bisher gab es in dieser Saison erst drei von acht Weltcup-Rennen. Mit Olympiasieger Alessandro Hämmerle und Bronze-Medaillengewinner Jakob Dusek kämpfen gleich zwei Österreicher um den Gesamtweltcup. Ein besonderes Highlight ist der Heimweltcup im März im Montafon.

In der Park & Pipe-Wertung gibt es aus österreichischer Sicht nichts mehr zu holen. Während der Big-Air-Weltcup bereits zu Ende ist, stehen für Anna Gasser und Co. im Slopestyle auch nur noch zwei Bewerbe an. Einer davon findet in Flachau statt.

Restlichen Weltcup-Stationen:

Krynica (POL) 28.02. - 01.03. (Parallel-RTL)

Erzurum (TUR) 06.03. - 08.03. (Cross)

Ban-K (JPN) 07.03.- 08.03. (Halfpipe)

Spindleruv Mlyn (CZE) 07.03. (Parallel-Slalom)

Montafon 14.03. - 15.03. (Cross)

Val St. Come (CAN) 14.03. - 15.03. (Parallel-RTL)

Flachau 19.03. - 21.03. (Slopestyle)

Winterberg (GER) 21.03. - 22.03. (Parallel Slalom)

Silvaplana (SUI) 25.03. - 29.03. (Halfpipe & Slopestyle)

Mont St. Anne (CAN) 27.03. - 29.03. (Cross)

Parallel-Gesamt Männer

Parallel-Gesamt Frauen

Parallel-RTL Männer

Parallel-Slalom Männer

Parallel-RTL Frauen

Snowboard-Cross Männer

  1. Aaron Mach (ITA, 541)

  1. Tsubaki Miki (JPN, 680)

  1. Benjamin Karl (443)

  1. Maurizo Bormolini (ITA, 132)

  1. Tsubaki Miki (JPN, 580)

  1. Adam Lambert (AUS, 220)

  1. Maurizio Bormolini (ITA, 520)

  1. Elisa Caffont (ITA, 640)

  1. Roland Fischnaller (ITA, 443)

  1. Gabriel Messner (ITA, 109)

  1. Elisa Caffont (ITA, 495)

  1. Eliot Grondin (CAN, 161)

  1. Benjamin Karl (501)

  1. Lucia Dalmasso (ITA, 522)

  1. Aaron Mach (ITA, 436)

  1. Arvid Auner (106)

  1. Sabine Payer (432)

  1. Jakob Dusek (132)

  1. Fabian Obmann (444)

  1. Sabine Payer (486)

  1. Fabian Obmann (386)

  1. Christoph Karner (65)

  1. Martina Ankele (131)

  1. Alessandro Hämmerle (120)

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