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Gesundheits-Update: Gute Nachrichten für Hemetsberger

Der ÖSV-Fahrer gab nach seinem Sturz selbst Entwarnung im Ziel. Nun meldet sich auch Mannschaftsarzt Negrin nach weiteren Untersuchungen zu Wort.

Gesundheits-Update: Gute Nachrichten für Hemetsberger Foto: © GEPA

Es war de erste bittere Olympia-Moment aus österreichischer Sicht.

Daniel Hemetsberger verdrehte sich, touchierte eine Torstange, verlor dabei den Helm und krachte danach in den Fangzaun. Der Oberösterreicher kam aber mit leichten Blessuren im Gesicht und Prellungen am Körper relativ glimpflich davon.

Somit schafft es Hemetsberger auch ins ÖSV-Aufgebot für die Olympia-Abfahrt: Diese vier Fahrer sind dabei.

"Was Gröberes sollte nicht sein", gab er im Ziel selbst Entwarnung.

"Das juckt mich nicht, da kritisiere ich niemanden."

Der Einschlag mit großer Geschwindigkeit ins Tor sei "grauslich" gewesen. "Da hat es mir ziemlich den Kopf ins Genick gerissen." Dass man dabei den Helm verliere, könne passieren. "Das juckt mich nicht, da kritisiere ich niemanden."

Erstmals in seiner Karriere sei bei ihm der Airbag aufgegangen, schilderte der Stehaufmann mit bemerkenswerter Ruhe.

"Wollte ich auch nie erleben, aber hat gepasst. Mir hat es den rechten Fuß ein bisschen verdreht, aber beim Runterfahren war es kein Problem und ich habe auch draufsteigen können", sagte Hemetsberger. "Es ist eh der kaputte."

Dazu kamen andere Probleme. Er klagte vor weiteren ärztlichen Untersuchungen über "ein ganz bisschen Kopfweh" und hoffte, dass die "Schwellung beim Auge weggeht, weil momentan sehe ich nicht so gut".

Positive Aussichten für Hemetsberger

Hemetsberger musste nicht ins Spital. Mannschaftsarzt Dr. Lukas Negrin gab nach weiteren Untersuchungen am Abend ein Gesundheitsupdate.

"Durch diesen heftigen Einschlag spürt er den ein oder anderen Teil seines Bewegungsapparats. Er wird physiotherapeutisch behandelt, braucht ein bisschen Ruhe, aber aus heutiger Sicht spricht nichts gegen einen Start am Samstag."

Laut Vincent Kriechmayr wirft dieser Sturz seinen engeren Landsmann nicht aus der Bahn. "Der Hemme ist ein Stier. Jeder weiß, dass er gut beieinander ist und gut zurückkommen wird."

Das dritte Training für Freitag wurde bestätigt. Es winkte jedoch Regen oder Schneefall. Bereits vor dem nachmittäglichen Videostudium, für das Kriechmayr laut eigener Aussage etwa 45 Minuten verwendet, wusste er: "Es braucht sicher noch eine Steigerung hin aufs Rennen."

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