ÖSV baut ohne Kramer auf den "Fettner-Effekt"
Trotz allem weiß Kraft, dass die Chancen im Mixed durch Kramers Absenz gesunken sind. "Die Sara bräuchten wir wie die Butter am Brot, sie ist die beste Skispringerin der Welt", brachte es der Salzburger auf den Punkt. "Die bräuchten wir unbedingt, das ist unglaublich bitter." Die Stimmung im Team sei aber jedenfalls gut. "Wir sind eine lässige Truppe. Jeder hat gute Sprünge gezeigt."
Fettner sah die Chance jedenfalls intakt. "Wir müssen alle vier einen guten Job machen, dann sehen wir was rauskommt. Eine Medaille ist immer drin." Männer-Cheftrainer Andreas Widhölzl hoffte in Bezug auf Eder und Iraschko-Stolz auch auf den 'Fettner-Effekt': "Wir schauen, dass wir den Drive von heute und den Spirit mitnehmen, sie mitziehen und dass alle morgen einen guten Job machen."
Den Mixed-Weltcup am 28. Jänner in Willingen hatte Slowenien vor Norwegen gewonnen. Österreichs Equipe mit Pinkelnig, Daniel Huber, Kraft und Kramer wurde knapp vor Deutschland Dritter. Dahinter landete Japan. Diese fünf Teams sollten auch diesmal die Medaillen untereinander ausmachen, wobei die Slowenen Favoriten sind. Sie holten im Frauen-Einzel Gold und Bronze. Bei den Polen sind die Männer zwar wiederstarkt, da fehlt es aber auf Seite der Frauen.