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NEWS
Tiefschnee im Ziel! Grenzwertige Bedingungen
Und plötzlich ist der Winter da! Der Riesentorlauf der Herren in Yanqing - Chinas nationales Skigebiet ca. 100 km nördlich von Peking - geht bei äußerst grenzwertigen Bedingungen über die Bühne.
Starker Schneefall und dadurch bedingt schlechte Sicht fordert die Fahrer voll. Immer wieder ist zu hören, dass die Läufer während ihrer Fahrten so gut wie nichts gesehen haben.
Für Probleme sorgt der Neuschnee vor allem im Zielbereich. Während die Rennlinie freigerutscht ist, wird im Zielraum nicht gearbeitet. Beim Abschwingen wird es für de Fahrer im Tiefschnee durchaus gefährlich.
Feller: "Das Ziel ist eine Katastrophe"
Für Manuel Feller ist nicht nachvollziehbar, warum das Rennen durchgepeitscht wird. "Null Sicht, fast schon gefährlich. Vor allem das Ziel ist eine Katastrophe. Das ist eine Frechheit und gefährlich. Ich weiß nicht, was sie sich da denken", schüttelt der Tiroler den Kopf.
"Wenn es so schneit, dann muss man den Schnee rausräumen. Wenn es die blauen Linie so schnell zuschneit, dass man sie nicht sieht, dann muss man das hinterfragen. Vor allem, weil wir morgen wieder schönes Wetter haben werden."
Feller: "Auf Strecke schon gefährlich"
"Es ist allgemein schon auf der Strecke gefährlich, weil man einfach gar nichts sieht." Wenn das Rennen vor Olympia gewesen wäre, wäre er wahrscheinlich unterwegs rausgefahren, um einer Verletzung vorzubeugen.
Doch jetzt seien es Olympische Spiele. "Ich habe definitiv alles riskiert, deswegen bin ich zweimal angestanden, weil ich einen Schlag kassiert habe, den ich nicht gesehen habe. Teilweise hat es mich gewundert, dass ich noch in dem Lauf geblieben bin. Schlussendlich muss ich ehrlich sagen, bin ich froh, dass ich heil herunten bin. Von meiner Fahrt her war es nicht so schlecht", erklärte der Tiroler im Zielraum.
Auch abseits der Rennlinie sammelt sich mit Fortdauer des Rennens immer mehr Schnee - was vor allem die "Ski-Exoten" mit hohen Startnummern vor Probleme stellt. Zum Glück verlaufen die vielen Stürze und Ausfälle relativ glimpflich.
Nach dem 1. Lauf ist Stefan Brennsteiner voll auf Medaillenkurs und im Kampf um Gold! Der Salzburger hat nur 0,04 Sekunden Rückstand auf RTL-Dominator Marco Odermatt.