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NEWS
Wieder Sturz! Olympia-Pechvogel "Brandy"
Wenn alles im Leben zurückkommt, wie es im Sprichwort heißt, dann warten auf Stefan Brennsteiner viele glückliche Jahre.
Denn Pech hatte der Salzburger in seiner sportlichen Karriere mehr als genug. Im Zeichen der fünf Ringe ist er ein besonderer Pechvogel.
Sturz-Pech wiederholt sich
Rückblick: Olympia 2018 - Brennsteiner ist völlig überraschend auf Medaillenkurs, ehe er im 2. Lauf stürzt. Kreuzbandriss statt Medaillen, Operationssaal statt Siegerpodest.
Vier Jahre später: Der 30-Jährige geht als Halbzeit-Zweiter in die Entscheidung. Bis zur letzten Zwischenzeit ist er auf Medaillenkurs - und dann liegt er im Schnee. Auf der Kante hängengeblieben - Sturz, keine Medaille.
"Es tut sehr weh"
"Es tut sehr weh", gesteht Brennsteiner im ORF-Interview. Wobei er anmerkt: "Nichtsdestrotz muss man es immer relativieren - es gibt viel Schlimmeres im Leben. Aber es tut schon sehr weh - es gibt so viele Leute, die für mich kämpfen und alles geben. Da hätte man heute was zurückgeben können."
Sein 2. Lauf sei von oben weg "ein bisschen verhaut" gewesen. "Das war nicht das Gelbe vom Ei. Der Mittelteil war okay. Doch dann verhasple ich mich herunten so blöd, bekomme die Ski übers Kreuz, es hat sie mir im Schwungansatz verschlagen. Als ich stürzte, war ich rund drei Zehntel hinten, ich weiß nicht, was möglich gewesen wäre. Aber so ist Skisport."
Auf sein Olympia-Pech und den Sturz 2018 angesprochen, meint "Brandy": "Ich gehe wenigstens raus und humpel nicht aus dem Ziel." Aus Pyoengchang flog der Pinzgauer mit dem 4. Kreuzbandriss seiner Karriere heim.
"Das war ein kleiner Schritt - aber wenn es in so kleinen Schritten vorwärts geht, dann muss ich noch zehn Olympiaden fahren. So alt werde ich nicht", schließt er sarkastisch.
"Diesmal liege ich wieder daneben, aber aus einem blöden Umstand heraus."