"Ski haben zu Medaillen geführt"
Leitners harsche Kritik sei "besonders verwunderlich", so Giger nun, "da bei ihm ein Ski eingesetzt wurde, der bei gleichen Bedingungen und anderen AthletInnen bereits zu Medaillen geführt hat", führte der langjährige Leiter der Innovationsabteilung "Ski Austria Race Service and Technology" aus.
Er bedankte sich bei der Firma Fischer für ein "extra für diese Verhältnisse" konzipiertes Modell.
Verhältnisse für Leitner ein Problem?
Die Analyse der Laufzeiten des Männer-Rennens war offiziell am Mittwochvormittag noch nicht abgeschlossen. In Bezug auf Leitners Rückstand kursierte folgende Erklärung: Leitner liebe nassen Schnee, der die Athleten tief einsinken lässt, weil er durch sein vergleichsweise geringes Gewicht hier Vorteile generieren könne.
Der Schnee der Loipe in Zhangjiakou ist durch die tiefen Temperaturen aber stumpf und noch dazu pickelhart.
ÖSV arbeitet beim Material "spartenübergreifend"
Hinsichtlich des Materials betreibe man "ein spartenübergreifendes System", das alle Athleten eng vernetze, so Giger.
"Unsere Mitarbeiter im Bereich Skiservice und Technologie, leisten hier unter sehr herausfordernden Rahmenbedingungen sensationelle Arbeit." Im Bereich Biathlon gehöre das Team sicher zu den "Topnationen", heißt es aus dem ÖSV.
Auch bei diesen Spielen ist eine Schleifmaschine vor Ort, mit der Beläge und Kanten der Ski bearbeitet werden können. Neben dem Aufbau ist der Schliff wichtigstes Kriterium für eine gute Gleiteigenschaft, wichtiger fast noch als das Wachs.
Sechs Serviceleute würden sich neben dem erwähnten Austausch zwischen den Sparten intensiv um Biathlon kümmern.