Hauke/Baldauf bei WM-Teamsprint beachtlich

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Max Hauke und Dominik Baldauf dürfen sich im Langlauf-Teamsprint bei der WM in Seefeld über den guten sechsten Platz freuen.

"Top 6 bei der WM - das ist ein Wahnsinn! Jetzt haben wir einmal zeigen können, was wir wirklich können", sagt Hauke. Das ÖSV-Duo ist im Vorlauf mit 14 Konkurrenten als Sechster gerade noch über die Zeitregel ins Finale aufgestiegen.

Der Sieg nach 6 mal 1,6 Kilometer geht an die favorisierten Norweger Emil Iversen/Johannes Hösflot Kläbo, die weiteren Medaillen an Russland (Bolshunov-Retvykh/+1,88) und Italien (Pellegrino-DeFabiani/+4,03). Der Rückstand des ÖSV-Duos beträgt 23,84 Sekunden.

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Überraschung bei Damen-Teamsprint

Im Damenbewerb ohne ÖSV-Beteiligung triumphierten die Schwedinnen Stina Nilsson/Maja Dahlqvist vor dem slowenischen Überraschungsduo Katja Visnar/Annamarija Lampic. Titelverteidiger Norwegen mit Ingvild Flugstad Östberg und Einzelweltmeisterin Maiken Caspersen Falla musste sich mit Bronze begnügen.

Damit gab es im fünften Langlauf-Rennen der WM erstmals keinen norwegischen Sieg. "Es war knapp, aber ich habe mich wirklich gut gefühlt. Auf den letzten Metern bin ich wirklich stark. Wir sind überglücklich", jubelte Dahlqvist nach ihrer ersten WM-Medaille.

Kurz danach stellten Kläbo/Iversen die Rangordnung aber wieder her. Einzelsprint-Triumphator Kläbo ließ im Kampf um Gold dem russischen Schlussmann Alexander Bolschunow und Italiens Sprintstar Federico Pellegrino keine Chance.

"Das macht uns richtig stolz"

Baldauf/Hauke zogen als Vorlauf-Sechste bzw. insgesamt Zehnte gerade noch ins Finale ein. In der Entscheidung über 6 x 1,6 km war das rot-weiß-rote Duo gegen die Topstars zwar ohne Chance, ließ aber immerhin vier Nationen hinter sich.

"Sechster Platz und Siegerehrung, das ideal", freute sich der vor der WM erkrankt gewesene Baldauf, im Skating-Sprint als 44. noch weit hinter seinen Möglichkeiten. Der ÖSV-Topsprinter aus Vorarlberg hatte sich nach zwei verpassten Teamsprint-WM-Finali 2015 und 2017 mit anderen Partner diesmal seinen langjährigen Kumpel Hauke als Partner ausgesucht. Der Steirer mit Stärken auf längeren Distanzen hatte deswegen auf den Skiathlon am Samstag verzichtet, in dem er durchaus Top-20-Chancen gehabt hätte.

Dieser Aufstellungspoker ging voll auf. "Das ist ein Wahnsinnsergebnis für die ganze Mannschaft. Wir haben zeigen können, was in uns steckt, das macht uns richtig stolz", freute sich Hauke über das unerwartete Spitzenergebnis vor 10.300 Zuschauern. Das Duo toppte damit Teamsprint Platz sieben von Bernhard Tritscher und des spätere Dopingsünders Harald Wurm bei der WM 2013.

Textquelle: © LAOLA1.at

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