Lamparter verpasst neuerliches Podest beim Finale

Lamparter verpasst neuerliches Podest beim Finale Foto: © GEPA
 

Johannes Lamparter verpasst im letzten Saison-Bewerb der Nordischen Kombinierer in Klingenthal einen erneuten Podestplatz nur knapp.

Der Großschanzen-Weltmeister, der am Samstag Rang drei belegte, muss sich hinter Gesamtweltcup-Sieger Jarl Magnus Riiber, Espen Björnstad (+3,7) und Fabian Riessle (+17,2) mit Rang vier (+17,9) begnügen.

Hinter den beiden Norwegern an der Spitze duellieren sich Lamparter, der als Siebenter nach dem Springen in den 10-km-Langlauf gegangen ist, und Riessle um Rang drei. Der Tiroler kann auf der Zielgeraden aber nicht mehr ganz mit dem Deutschen mithalten.

Seine Teamkollegen verpassen die Top Ten: Lukas Greiderer wird Elfter, Lukas Klapfer 15. und Mario Seidl, der unmittelbar vor Lamparter in den Langlauf gestartet ist, 18.

In der Weltcup-Gesamtwertung siege Riiber letztlich mit 330 Zählern Vorsprung auf Vinzenz Geiger (GER), Akito Watabe (JPN) wird Dritter. Bester Österreicher ist Lamparter als Sechster, Greiderer kommt als Neunter in die Top Ten.

"Richtig cooler Abschluss der Saison" für Lamparter

"Leider war mein Sprung heute nicht besonders gut, das Rennen war aber wieder genial. Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und auf die beiden Deutschen aufschließen können", erzählte Lamparter. Er sei lange Zeit sehr gut mitgelaufen. "Leider habe ich in der Zielkurve einen kleinen Fehler gemacht, das nutzte Rießle dann aus. Ich bin mit meinem Wochenende aber sehr zufrieden, es war ein richtig cooler Abschluss dieser Saison."

Ähnlich dachte auch Cheftrainer Christoph Eugen. "Das Wochenende hier in Klingenthal war durchaus erfolgreich für uns. Speziell Johannes Lamparter ist immer noch in der Verfassung wie bei der WM und hat erneut starke Leistungen gezeigt. Bei seinen Sprüngen war er nicht der glücklichste, aber läuferisch hat er die Form voll mitgenommen. Somit war es ein würdiger Abschluss für uns alle."

"Emotionale und schwierige" Saison für ÖSV-Team

Die gesamte Saison sei eine "emotionale und schwierige" gewesen. "Nicht nur mit Corona, auch mit Verletzungen, aber nichtsdestotrotz haben Johannes und Lukas (Greiderer) eine sehr gute WM und einen super Weltcup gehabt." Die WM sei mit zwei Titeln sowie Bronze mit dem Team sehr erfolgreich gewesen. Lamparter und Greiderer haben das Level der Mannschaft bestimmt, meinte Eugen im Rückblick. Für nächstes Jahr gelte es einfach, dass man zu den zwei Athleten die anderen heranbringe.

In der kommenden Saison wird auch der Steirer Franz-Josef Rehrl zurückkehren, der sich beim Heim-Weltcup in der Ramsau einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Ex-Weltmeister Bernhard Gruber hat hingegen wegen gesundheitlicher Probleme seine Karriere beendet.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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