Silber-Ärger: Strafe für Schweden

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Der Zweite ist der erste Verlierer: Ein Motto, dem Schwedens Eishockey-Nachwuchs bei der U20-Weltmeisterschaft im Jänner folgte.

Ein paar der "Tre-Kronor-Küken" zeigten ihre Enttäuschung über Silber nach dem 1:3 im Finale gegen Kanada dadurch, dass sie die Medaillen nicht tragen wollten. Kapitän Lias Andersson warf sein Edelmetall sogar in die Zuschauerränge.

Der Weltverband IIHF ist über dieses Verhalten nicht glücklich und spricht gegen fünf Spieler und drei Coaches Sperren für die nächste U20-WM aus. Andersson muss vier Spiele aussetzen, auch Verteidiger Rasmus Dahlin, Kandidat für den ersten Pick im NHL-Draft, muss zwei Partien zusehen.

Die Regularien der IIHF sehen vor, dass die Medaillen während der Abschlusszeremonie und den anschließenden Interviews getragen werden müssen. "Ein Spiel zu verlieren, ist Teil jedes Wettkampfs und auch des Sports Eishockey, das entschuldigt kein unfaires und unsportliches Verhalten. Von einer Niederlage 'frustriert' zu sein, ist nicht die richtige Attitüde", lautet das Statement des Verbands.

"Ich wollte die Medaille nicht. Die Fans auf der Tribüne wollten sie mehr als ich", erklärte Andersson sein Vorgehen. Er habe bereits eine idente Medaille daheim.

Die Trophäe wurde dem Kapitän zwar im Anschluss wieder retourniert, wirklich etwas damit anfangen scheint er nicht zu können: "Ich werde sie daheim in irgendeiner Box aufbewahren - oder so."

Textquelle: © LAOLA1.at

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