Heinrich-Doppelpack zu ÖEHV-Sieg über Norwegen

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Das ÖEHV-Nationalteam schließt den Österreich-Cup in Klagenfurt mit einem 2:0-Sieg (0:0,1:0,1:0) über Norwegen ab.

Matchwinner ist Dominique Heinrich: Der Salzburg-Verteidiger trifft im Powerplay zur Führung (35.) und darf auch den Empty Netter beisteuern (58.). Schon gegen Frankreich konnte er ein Tor und zwei Assists anschreiben.

Damit gehen 15 der 17 Scorerpunkte, die Österreich im Rahmen der drei Spiele verbuchen konnte, auf das Konto von Spielern des EC Red Bull Salzburg.

Einzig die beiden Assists zum zwischenzeitlichen 2:1 gegen Dänemark im ersten Spiel (erzielt durch Baltram) wurden von Wukovits (Vienna Capitals) und Gaffal (Black Wings Linz) beigesteuert, Tore erzielen konnten überhaupt nur Cracks der "Bullen".

Weil Dänemark im abschließenden Spiel gegen Frankreich 4:1 gewinnt, schließt das ÖEHV-Team das Turnier hinter den Dänen - gegen die man 2:4 unterlag - als Zweiter ab.

Haugen in Heimhalle gut dabei

Schon im ersten Drittel sind die Österreicher die bessere Mannschaft und erspielen sich auch einige gute Chancen, können aber Lars Haugen nicht bezwingen. Der norwegische Torhüter, Legionär beim KAC, beweist in seiner Heimhalle, warum er aktuell die Nummer eins der EBEL ist.

Im Mitteldrittel ziehen zunächst die Gäste, die mit der halben WM-Mannschaft von 2018 angereist sind, das Tempo an, treffen in ihrer Drangphase aber einmal nur die Stange. Mit Fortdauer bekommen Kapitän Thomas Raffl und Co. die Partie aber immer mehr unter Kontrolle und setzen die Norweger mit aggressivem Spiel phasenweise stark unter Druck.

Nachdem die Österreicher drei Unterzahl-Spiele ohne Gegentreffer überstanden haben, schlagen sie in ihrem zweiten Powerplay durch Heinrich zu.

Im Finish des Mittelabschnitts hat Torhüter David Madlener bei einem weiteren norwegischen Stangentreffer Glück. Auch im Schlussdrittel ist der Zweier-Torhüter des KAC ein souveräner Rückhalt und darf sich über ein Shutout freuen.

Die Entscheidung fällt in der 58. Minute mit einem Schuss ins leere Tor, nachdem die Norweger schon drei Minuten vor der Schlusssirene den Torhüter vom Eis genommen hatten.

Teamchef Roger Bader bilanziert nach dem Kräftemessen mit den drei etablierten A-Nationen positiv. "Ich bin total zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Großes Lob für die dritte und vierte Linie. Ich verstehe nicht, dass viele sagen, wir haben keine guten Österreicher, das macht mich sauer", zollt der Schweizer den zwei Linien mit den jungen Spielern viel Lob.

Auch für Madlener hat er gute Worte übrig: "Großes Lob an Madlener, dem täte auch gut, wenn er nicht nur jedes fünfte Match spielen dürfte", sagt Bader.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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