win2day ICE Hockey League stellt Weichen für die Zukunft
Beim General Meeting haben die 14 Teams über die Zukunft der Liga diskutiert. Zentrale Eckpfeiler sind die "No Return Rule" und die internationale Ausrichtung.
Beim General Meeting der win2day ICE Hockey League am 31. August und 1. September in Villach standen zentrale Fragen zur strategischen Ausrichtung der Liga im Mittelpunkt.
Die Vertreter der 14 Ligaklubs nutzten den intensiven Austausch, um gemeinsam mit Vertretern der Liga zukünftige Entwicklungsschritte zu diskutieren und die strategische Planung mitzugestalten.
Fokus auf internationale Ausrichtung
Ein klares gemeinsames Verständnis herrschte dabei hinsichtlich der internationalen Ausrichtung: Alle 14 Liga-Teams bekräftigten geschlossen, den eingeschlagenen internationalen Weg auch in Zukunft fortsetzen zu wollen.
Die länderübergreifende Struktur stellt dabei einen zentralen Bestandteil der Identität und Positionierung der win2day ICE Hockey League dar und bildet das Fundament für weitere strategische Überlegungen.
Ein weiterer zentraler Themenbereich betraf zukünftig denkbare Kaderregelungen. Um diese Überlegung detailliert zu prüfen, wurde die Einrichtung einer eigenen Arbeitsgruppe beschlossen. In dieser werden Vertreter aus allen vier Liga-Nationen eingebunden sein. Im Zentrum steht die Evaluierung verschiedener Ansätze und Modelle.
Falkensteiner fordert "Klarheit, Transparenz und erkennbare Zukunft"
"Das General Meeting hat gezeigt, dass unsere 14 Klubs bei den wesentlichen Fragen der zukünftigen Ausrichtung geschlossen auftreten. Wir haben sehr konstruktiv über unterschiedliche strategische Themen diskutiert. Mit der Arbeitsgruppe zu möglichen zukünftigen Kaderregelungen setzen wir bewusst auf einen strukturierten Prozess, in dem alle vier Liga-Nationen vertreten sind und ihre Perspektiven einbringen können", begrüßt Erich Falkensteiner, Vizepräsident der win2day ICE Hockey League, diesen Schritt.
Die Rolle des Verbands sieht er hingegen deutlich kritischer: "Gleichzeitig beobachten wir als Liga die Entwicklungen im österreichischen Verband sehr genau und insbesondere im Umgang mit zentralen sportlichen und strukturellen Themen durchaus kritisch. Hier wünschen wir uns mehr Klarheit, Transparenz und vor allem eine erkennbare Zukunft."
Einführung der "No Return Rule"
Im Zuge des General Meetings wurde auch eine neue Regel beschlossen, die ein aktiveres und offensiveres Spiel in der Sudden-Death-Overtime fördern soll. Ab der Regular Season 2026/27 kommt in der Drei-gegen-Drei-Verlängerung die sogenannte "No Return Rule" zur Anwendung.
Die Regel besagt, dass eine Mannschaft, die in der Angriffszone in Puckbesitz ist, diesen nicht zurück in die neutrale Zone oder die eigene Verteidigungszone führen, passen oder auf andere Weise spielen darf.
Verstößt eine Mannschaft gegen diese Regel, wird das Spiel unterbrochen und ein Bully in der Verteidigungszone des verursachenden Teams durchgeführt. Nach der Spielunterbrechung ist kein Spielerwechsel erlaubt.