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ÖEHV-Teamspieler Zündel akzeptiert Doping-Sperre nicht

Kilian Zündel fasste wegen eines Doping-Vergehens eine zweijährige Sperre aus, akzeptiert die Beilegung des Verfahrens nun aber nicht.

ÖEHV-Teamspieler Zündel akzeptiert Doping-Sperre nicht Foto: © GEPA

Vor wenigen Tagen wurde die Sperre von Eishockey-Profi Kilian Zündel aufgrund eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regularien des internationalen Eishockeyverbandes (IIHF) publik.

Nun teilt der von den Graz99ers fristlos entlassene Vorarlberger mit, dass er die von der Österreichischen Anti-Doping-Rechtskommission (ÖADR) eingeräumte Möglichkeit zur einvernehmlichen Beilegung des Verfahrens nicht akzeptieren wird.

"Ich habe das mir vorgelegte Case Resolution Agreement nicht unterzeichnet. Es liegt somit keine rechtskräftige Entscheidung und keine Sperre gegen mich vor", so Zündel via Instagram.

Zuvor hatten die Graz99ers in einer Aussendung geschrieben, dass Zündel der Beilegung des Verfahrens sehr wohl zustimmen werde.

Zündel: "Werde meinen Standpunkt im ordentlichen Verfahren vertreten"

Damit ist nun wieder die ÖADR am Zug. Nach einer vierwöchigen Stellungnahmefrist kommt es zu einer Anhörung.

Zündel erklärt: "Ich werde meinen Standpunkt im ordentlichen Verfahren vertreten und bin zuversichtlich, dass die Umstände dort vollständig gewürdigt werden."

Der ÖEHV-Teamspieler soll am 30. April 2026 - nach Beendigung der Saison in der win2day ICE Hockey League - eine intravenöse Infusion von insgesamt mehr als 100 ml innerhalb eines Zeitraumes von 12 Stunden verabreicht bekommen haben.

Dies verstößt gegen die Anti-Doping-Bestimmungen der WADA (World Anti-Doping Agency) und deren sogenannter "Prohibited List 2026".

Zündel stellt jedoch klar: "Es handelt sich, wie auch die NADA Austria bestätigt hat, um ein nicht-analytisches Verfahren. Ich habe zu keinem Zeitpunkt verbotene Substanzen zu mir genommen. Die Verkürzung auf Doping im Sinne einer Substanzeinnahme wird meinem Fall daher nicht gerecht."

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