KAC: Petrik macht Rückzieher

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619 EBEL-Partien hat Benjamin Petrik bereits auf dem Buckel.

Neben der Ausbildung zum Polizisten wollte der 29-jährige Routinier seine Karriere im AHL-Team des KAC ausklingen lassen, doch nach zwei Trainingseinheiten machte der Villacher einen Rückzieher.

Der Aufwand neben der Ausbildung sei zu groß. "Es ist eine reine persönliche Entscheidung von Benjamin, dem es auch leidgetan hat, dass es so gelaufen ist. Man muss diese Entscheidung respektieren, denn es ist ja auch nix passiert", meint KAC-Sportdirektor Johannes Reichel in der "Kleine Zeitung".

"Blöder wäre gewesen, wenn er im Dezember gesagt hätte, dass es für ihn zu viel ist."

Petrik, der von 2005 bis 2018 für den VSV spielte, hätte als erfahrener Stürmer als Bindeglied zwischen den jungen Spielern agieren sollen, doch das Experiment zerschlug sich. Petrik wird wohl nur mehr in der Kärntner Liga am Eis stehen, als Favorit gilt Velden.

Somit scheint seine Profikarriere beendet zu sein. "Ich war sehr motiviert, dem jungen KAC-Farmteam mit meiner Erfahrung zu helfen, und strebte mit meinem Engagement in Klagenfurt einen Übergang vom Profi- ins Berufsleben an. In den vergangenen Tagen reifte in mir jedoch die Entscheidung, diesen Schritt rückgängig zu machen und dem Eishockey auf diesem Level ganz den Rücken zuzukehren. In der Außenwahrnehmung mag dieser Meinungsumschwung sprunghaft erscheinen, in einem sehr offenen Gespräch mit Head Coach Kirk Furey kamen wir aber zur Entscheidung, dass es besser ist, diesen Schritt gleich und sauber zu vollziehen", so Petrik.

Textquelle: © LAOLA1.at

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