Unterluggauer wird neuer Villach-Coach

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Der EC VSV verpflichtet ab der Saison 2018/19 "Wunschkandidat" Gerhard Unterluggauer als neuen Headcoach und sportlichen Leiter. Derzeit trainiert Unterluggauer noch die Heilbronner Falken in der DEL 2.

Das Trainerteam bilden zukünftig Gerhard Unterluggauer, der auch die Verantwortung für die Zusammenstellung des Kaders trägt, und Assistant Coach Markus Peintner.

Zusätzlich wird Nachwuchsleiter Hans Winkler dem Trainerstab angehören und als Schnittstelle zwischen Nachwuchs und der Kampfmannschaft fungieren.


Nicht wegzudenken! So oft wie diese zehn Spieler ist sonst niemand in der österreichischen Eishockey-Liga aufgelaufen. LAOLA1 hat die Dauerbrenner zusammengetragen:

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10. Martin Grabher-Meier (RW) - 827 Spiele (und laufend, Stand: 14.12.2017)

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Seit 2013 ist der Vorarlberger wieder in der Heimat bei den Dornbirn Bulldogs tätig, davor spielte er für den EHC Lustenau (2000-2003), die VEU Feldkirch (2003-2004), Red Bull Salzburg (2004-2008) und die Black Wings Linz (2008-13) in der höchsten österreichischen Spielklasse.

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Drei Mal wurde "Rasta" Grabher-Meier Meister - zwei Mal mit den Bullen (2006/07 und 2007/08), 2011/12 schließlich auch mit den Linzern.

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9. Gerhard Unterluggauer (D) - 850 Spiele

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Das Urgestein des VSV (ab 1992, bis 2016) und ÖEHV-Rekordspieler wagte in seiner Karriere, die offiziell noch nicht beendet ist, nebst DEL-Gastspiel einen Abstecher innerhalb der EBEL: Von 2004-2009 beim HC Innsbruck. Aktuell hält er sich in der Kärntner Liga beim UECR Huben spielfit.

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Zum Meistertitel reichte es zwei Mal, allerdings vor der Jahrtausendwende: 1992/93 und 1998/99.

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8. Sven Klimbacher (D) - 851 Spiele

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Villach (1999-2001), Linz (2001-2004), Innsbruck (2004-2008), Graz (2008-2012), Wien (2012-1016) und wieder Graz lauteten die Stationen des Verteidigers, ehe es zu keinem neuen EBEL-Vertrag mehr reichte.

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Villach (1999-2001), Linz (2001-2004), Innsbruck (2004-2008), Graz (2008-2012), Wien (2012-1016) und wieder Graz lauteten die Stationen des Verteidigers, ehe es zu keinem neuen EBEL-Vertrag mehr reichte.

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7. Gerald Ressmann (LW) - 863 Spiele

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In Villach geboren und 1992/93 mit dem VSV auch Meister, wurde Ressmann zum Überläufer und trug von 1997-2005 (sowie nach der Karriere lange Zeit als Trainer) KAC-rot. Die letzten beiden Karriere-Jahre bestritt er ab 2005 bei den Vienna Capitals.

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Neben besagtem VSV-Meistertitel gab es auch drei mit dem KAC (1999/00, 2000/01, 2003/04), in Wien war er eine Saison zu spät dran, aber hatte noch mehr vor: Ein Handgelenksbruch beendete die Karriere vorzeitig.

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6. Manuel Latusa (RW) - 899 Spiele (und laufend)

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Zwei Einsätze für den KAC (2000/01) blieben langfristig Statistik. Groß wurde Latusa bei den Vienna Capitals (2001-08), ehe der Wiener ins Salzburger Lager wechselte und dort bis heute verblieb.

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Rechnet man den KAC-Titel 2000/01 mit, holte der Stürmer mit jedem seiner drei Vereine zumindest eine Meisterschaft. Mit Salzburg waren es (bis jetzt) derer vier.

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5. Thomas Koch (C) - 908 Spiele (und laufend)

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Rot-Weiß oder Weiß-Rot - andere Farben gab es in der EBEL-Karriere des Thomas Koch bislang nicht. Vom KAC (1999-2004) ging es zwei Jahre nach Lulea, aber daheim ist es doch am schönsten - von 2006-2011 im Salzburger Trikot, dann wieder in Klagenfurt zu bestaunen.

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Wenige Vereine, aber umso mehr Titel: Acht Mal wurde Koch (bislang) Champion, fair auf beide Klubs verteilt.

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4. Wolfgang Kromp (LW/D) - 917 Spiele

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Mehr Treue geht nicht! Zwischen 1989 und 2010 war Kromp Senior immer nur im Blau-Weiß des VSV zu sehen.

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Zur Belohnung gab es fünf Titel, einen davon in der EBEL-Ära (2005/06). Der VSV hat bislang sechs geholt.

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3. Günther Lanzinger (RW) - 930 Spiele

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Mehr Treue geht nicht? Geht doch! Günther Lanzinger hat 13 Spiele mehr vorzuweisen, ebenfalls durchgehend für den VSV.

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Dementsprechend räumte er gleich viele Titel (und Gegner?) wie Kollege Kromp ab. Noch etwas verbindet das Duo: Das Datum des offiziellen Karriere-Endes am 19. Mai 2010.

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2. Philipp Lukas (C) - 957 Spiele (und laufend)

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Auch Philipp Lukas hat man seit 2000 nie mehr in einem anderen Trikot gesehen, als jenem der Black Wings Linz. Die Karriere des Wieners begann aber beim WEV.

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2002/03 und 2011/12 bejubelte der offensivere der beiden Lukas-Brüder den Meistertitel mit den Stahlstädtern.

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1. Robert Lukas (D) - 999 Spiele (und laufend)

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Wechselfreudiger als sein Bruder war "Bobby" schon, er versuchte sein Glück zwischenzeitlich auch bei den Vienna Capitals und RB Salzburg. 2008 gesellte er sich zu Philipp nach Linz zurück.

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Sowohl in Wien (2004/05), als auch Salzburg (2007/08) errang er die Meisterschaft, womit er - zusammen mit den beiden Black-Wings-Titeln - doppelt so viele Trophäen stemmen durfte, wie sein Bruder.

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"Mein Herz schlägt für Villach"

"Ich kehre dorthin zurück, wo meine Profi-Karriere begonnen hat, mein Herz schlägt für Villach, aber es ist keine rein emotionale Entscheidung. Als ich gehört habe, welchen Weg der VSV in Zukunft einschlägt und mir die Möglichkeit geboten wurde, dabei eine Rolle zu übernehmen, in der ich meinen Teil dazu beitragen kann, musste ich nicht lange überlegen. Insbesondere die Integration der jungen Österreicher in der Kampfmannschaft sehe ich als sinnvolle Lösung und ich freue mich auf diese Aufgabe und den Trainingsstart“, so Unterluggauer über seine neue Funktion.

Auch Geschäftsführer Ulfried Wallisch ist stolz, die VSV-Spielerlegende für diese Position gewinnen zu können: "Für die bevorstehenden sportlichen Aufgaben ist Gerhard Unterluggauer der richtige Mann. Mit diesem Trainergespann wird der VSV dem Auftrag, vorrangig eigene, aber auch junge österreichische Nachwuchsspieler zu entwickeln, gerecht."

"Mit routinierten Österreichern und maximal acht Importspielern soll ein kämpferisches und schlagfertiges Team in der nächsten Saison ins Rennen gehen. Ich bin froh Gerhard, der auch andere attraktive Angebote aus der DEL und DEL 2 vorliegen hatte, für unseren Villacher Weg gewinnen zu können. In den letzten zwei Saison gelang es ihm als Alleinverantwortlicher, für die Heilbronner Falken, eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzustellen und damit beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Unterluggauer ist der richtige Mann, um den Villacherinnen und Villachern wieder einen VSV zu bieten, der für Eishockey mit Herz und Leidenschaft steht", ist Wallisch überzeugt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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