KAC blamiert Spitzenreiter, Linz siegt knapp

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Die Vienna Capitals erleiden zum Start in die Pick-Round ein Debakel.

Vor 4150 Besuchern in der Albert-Schultz-Halle müssen sich die Wiener dem KAC mit 0:5 geschlagen geben. Hundertpfund (8.), Kapstad (21.), Neal (22.), Hurtubise (35.) und Robar (42.) sorgen für den klaren Sieg der Rotjacken.

Die Black Wings Linz machen ihrem Coach Rob Daum, der am Donnerstag 58 Jahre alt geworden ist, ein Geburtstags-Geschenk und siegen gegen den HC Bozen in einer hart umkämpften Partie knapp mit 4:2.

KAC überrollt den Spitzenreiter

Von der ersten Minute an entwickelt sich eine Partie mit Chancen auf beiden Seiten, bei denen die Goalies ihr ganzes Können aufbieten müssen. In der 8. Spielminute ist Caps-Torhüter Lamoureux dann aber machtlos, als Hundertpfund ein Zuspiel von Bischofberger zur Führung abfälscht.

Der zweite Abschnitt beginnt dann aus Sicht der Wiener katastrophal. Ein Doppelschlag von Kapstad (21.) und Neal (22.) bringt die Capitals völlig aus dem Konzept. Headcoach Serge Aubin reagiert daraufhin prompt und wechselt Kickert für Lamoureux ein.

Dies bringt aber nicht den gewünschten Effekt, es sind nämlich wieder die Rotjacken, die anschreiben. Hurtubise versenkt die Scheibe in der 35. Minute nach einem Fehler von Kickert, der den Puck nach vorne abprallen lässt, zum 4:0 im Kasten und sorgt für die Vorentscheidung.

Auch im letzten Abschnitt können die Wiener dann nicht mehr zusetzten und müssen sogar noch das 0:5 von Robar (42.) hinnehmen. David Madlener kann alle 31 Schüsse auf seinen Kasten abwehren und bejubelt damit sein zweites Shutout diese Saison.

Der KAC rückt mit diesem Dreier auf den vierten Platz nach vorne, die Capitals bleiben vorerst noch an der Spitze der Pick-Round-Tabelle.

Traumkombination entscheidet die Partie

In der zweiten Partie der Pick-Round zwischen den Black Wings Linz und dem HC Bozen müssen sich beide Teams lange Zeit in Geduld üben.

Die Hausherren gehen durch einen Powerplaytreffer von Piche in der 19. Minute nicht unverdient in Führung. Im zweiten Abschnitt übernehmen dann aber die Südtiroler das Kommando und kommen durch Root (38.) - ebenfalls im Powerplay - zum Ausgleich.

Angespornt von diesem Gegentreffer kurz vor Drittelende starten die Linzer sehr entschlossen in den Schlussabschnitt und erspielen sich einige gute Möglichkeiten. Potulnys neuerliche Führung in der 50. Minute in Überzahl ist dann auch nur die logische Folge. Doch Bozen beweist Moral und gleicht durch Reid (54.) erneut aus.

In der 56. Minute kommt dann aber der große Auftritt von Fabio Hofer. Nachdem er von Potulny angespielt wird, bedient er Broda in feinster Patrick-Kane-Manier mit einem Spin-O-Rama-Pass, der den Puck dann eiskalt versenkt. Potulny stellt mit einem Treffer ins leere Tor dann schließlich den Endstand von 4:2 her.

Die Linzer schieben sich damit an den Salzburgen vorbei auf Rang 2. Die Bullen holen die verschobene Partie gegen den HC Innsbruck am Dienstag nach.

Textquelle: © LAOLA1.at

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