Caps-Kapitän Nödl: "Zagreb wertlos für die EBEL"

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Wenn die Vienna Capitals in der 38. EBEL-Runde am Sonntag auswärts auf Schlusslicht Medvescak Zagreb treffen (ab 17:30 im LIVE-Ticker), lässt sich bereits jetzt mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit sagen, dass die Wiener dieses Duell gewinnen werden.

Zagreb befindet sich seit langer Zeit in einer großen finanziellen Krise, Legionäre gibt es bis auf wenige Ausnahmen keine mehr. Die Bilanz der letzten zehn Liga-Spiele: Zehn Niederlagen und ein Torverhältnis von 9:75.

Vor dem Hauptstadt-Duell kritisiert Caps-Kapitän Andreas Nödl den Verbleib Zagrebs deshalb offen: "Es ist halt schon komisch, dass sie noch immer in der Liga sind. Ich glaube, das ist ein bisserl unfair und wertlos für sie, für die Liga und die Mannschaften, die gegen sie spielen", sagt der ÖEHV-Teamspieler.

Tordifferenz von Minus 110

Der Tabellenführer reist am Sonntag zur Pflichterfüllung zum abgeschlagenen Schlusslicht. "Wir müssen einfach schauen, dass wir die drei Punkte holen und das war's", forderte Nödl. "Weil sportlich gesehen wird der Trainer nicht so happy sein dort."

Der ehemalige KHL-Club hatte von der EBEL eine Sonderregelung zuerkannt bekommen, um den Spielbetrieb zu gewährleisten: Zagreb durfte die zu erwartenden Abgänge mit Spielern kroatischer Staatsbürgerschaft ersetzen. Die Begrenzung für diesbezügliche Tauschvorgänge wurde aufgehoben.

Seitdem hat Zagreb aber sämtliche Partien mit - teils hohen - Niederlagen beendet. Das 2:10 gegen Dornbirn am Freitag war die 18. Pleite in Folge, das Torverhältnis beträgt mittlerweile Minus 110. Darüber hinaus setzte es beim 0:12 gegen den KAC die höchste Niederlage in der Geschichte der EBEL.

Bereits im Dezember des Vorjahres wagte LAOLA1-Scout Bernd Freimüller einen Blick hinter die Kulissen beim abgeschlagenen Schlusslicht:


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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