Caps und KAC bleiben im CHL-Rennen

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Die Vienna Capitals und der KAC machen es dem EC Red Bull Salzburg gleich (Hier nachlesen!) und feiern wichtige Heimsiege in der Champions Hockey League.

Der Meister ringt den EV Zug am vorletzten Spieltag der Gruppenphase mit 5:3 (2:2,0:1,3:0) nieder und bleibt damit ebenso im CHL-Aufstiegsrennen wie Salzburg und der KAC, der die ZSC Lions Zürich mit 2:1 n.V. (1:0,0:0,0:1,1:0) besiegt.

Am 10. bzw. 11. Oktober steigen die Rückspiele dieser Paarungen, in denen es um den Aufstieg ins Achtelfinale geht.

Schumnig erzielt das Game-Winning-Goal

Julian Talbot brachte die Klagenfurter in der 13. Minute ausgerechnet in Unterzahl in Führung.

Lange Zeit sah es danach aus, als würde der KAC den knappen Vorsprung gegen den phasenweise konzeptlos agierenden Gegner über die Zeit bringen. Erst in der 55. Minute mussten die Kärntner den Ausgleich durch Chris Baltisberger hinnehmen, der die Züricher in die Overtime brachte. In dieser netzte Martin Schumnig nach nur 24 Sekunden das "Game-Winning-Goal" für die "Rotjacken."

In Gruppe H überholte der KAC damit die Lions, beide halten nach fünf Spieltagen bei acht Punkten. Für den Aufstieg brauchten die Klagenfurter im zweiten direkten Duell mit Zürich am nächsten Mittwoch einen weiteren Erfolg, um den dafür notwendigen Top-2-Platz zu halten. Ein erneuter Overtime-Sieg würde bereits ausreichen.

Die Vienna Capitals gewannen vor eigenem Publikum gegen den Schweizer Vizemeister EV Zug mit 5:3. Für die Wiener war es der erste "Dreipunkter" in der Königsklasse in der laufenden Saison. Der Meister hält in Gruppe C nunmehr bei sechs Punkten. Ein weiterer Sieg nach regulärer Spielzeit gegen Zug auswärts am kommenden Dienstag würde den Einzug in die K.o.-Phase bedeuten.

Capitals kommen drei Mal zurück

Schon früh im Match gingen die Gäste aus der Schweiz in Überzahl durch Reto Suri in Führung (5.). Den Rückstand konnte Riley Holzapfel jedoch schon im Gegenzug wettmachen. In der 11. Minute war es Dominic Lammer, der Zug abermals voran brachte. Wenige Augenblicke vor dem ersten Seitenwechsel egalisierte Kyle Klubertanz wiederum für die Hausherren (20.). Im zweiten Drittel erlitten die Capitals 37 Sekunden nach Wiederanpfiff mit dem zweiten Suri-Treffer erneut einen Rückschlag.

Für ihre beherzte Leistung wurden die Wiener erst im Schlussdrittel belohnt, in dem sie den Top-Gegner an die Wand spielten. Jerry Pollastrone (41.) und Taylor Vause mit einem Traumtor (44.) sorgten für die Wende. Die endgültige Entscheidung führte Jerome Samson in der 60. Minute mit einem Empty-Net-Treffer herbei.

Capitals-Cheftrainer Serge Aubin war hochzufrieden mit seinen Spielern: "Es war ein wirklich gutes Spiel. Vom Anfang bis zum Ende haben wir großartig gespielt. Zug ist ein hervorragender Gegner, aber wir haben sehr gut dagegengehalten." Taylor Vause, der mit seinem Treffer die Wiener erstmals in Führung brachte, war sich der Bedeutung der Tore bewusst: "Dadurch war das Momentum auf unserer Seite."


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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