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Gandler bei Comeback in Top 25 - ÖSV-Männer erleben ein Debakel

Keiner der ÖSV-Männer ist in der Verfolgung dabei.

Gandler bei Comeback in Top 25 - ÖSV-Männer erleben ein Debakel Foto: © GEPA

In den wegen schlechter Wettervorhersagen auf Donnerstag vorverlegten Biathlon-Weltcup-Sprintrennen haben Österreichs Akteure großteils enttäuscht.

Bei den Frauen fehlte allerdings die zuletzt erkrankt gewesene Lisa Hauser, Anna Gandler feierte nach einer zuvor erlittenen Erkrankung ihr Comeback und wurde als beste ÖSV-Skijägerin 25.

Die ÖSV-Männer erlitten ein Debakel, denn keiner der vier Athleten erreichte die Top 60, womit in der Verfolgung am Samstag Rot-weiß-rot fehlt.

Müllauer bester Österreicher

Fabian Müllauer verpasste die Qualifikation dafür nach drei Fehlschüssen als 65. um knapp fünf Sekunden, Routinier Simon Eder wurde nach einem Fehlschuss 73.

Den Sieg holte der Italiener Tommaso Giacomel nach dem plötzlichen Tod seines Freundes Sivert Bakken am Tag vor Weihnachten. Beim Überqueren der Ziellinie reckte er in Erinnerung an den Norweger den rechten Arm mit dem Trauerflor in Richtung Himmel.

Giacomel gewann 13,2 Sekunden vor dem Deutschen Philipp Nawrath und widmete Bakken den Sieg. Dritter wurde der Norweger Johannes Dale-Skjevdal (+25,2 Sekunden), den Giacomel im Zielraum umarmte.

"Wäre stolz auf mich"

"Ich habe sehr gemischte Gefühle, aber ich glaube, Sivert wäre wirklich stolz auf mich heute", meinte ein emotionaler Giacomel.

Bei den Frauen gewann die fehlerfreie Schwedin Elvira Öberg 21,1 Sekunden vor der Finnin Suvi Minkkinen. Neben Gandler klassierten sich die vier weiteren ÖSV-Athletinnen ab Platz 55.

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