Doping-Skandal: IBU-Boss attackiert WADA

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Der unter Verdacht der Doping-Vertuschung stehende Präsident des Internationalen Biathlon-Verbands (IBU), Anders Besseberg, holt zum Gegenschlag aus.

Der Norweger übt gegenüber "Dagbladet" deutliche Kritik an der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA: "Ich habe gehört, die WADA hat die Untersuchungen initiiert. Ich denke, sie sind in einer deprimierenden Situation. Sie haben nur Rodtshenkov (Whistleblower, Anm.) als Zeugen und sonst nichts. Und es ist klar, dass ihm niemand glaubt", sagt Besseberg. "Ich denke, sie bekommen ein bisschen Panik."

Besseberg soll in seiner Funktion als Präsident seit dem Jahr 2011 exakt 65 Dopingfälle von russischen Athleten verschwiegen haben. Im Zuge dessen sollen bis zu 300.000 Dollar Bestechungsgelder geflossen sein.

Der Norweger hat nach der Razzia des Bundeskriminalamts am IBU-Sitz in Salzburg sein Amt bis zum Ende der Ermittlungen zurückgelegt, Generalsektretärin Nicole Resch wurde vorerst suspendiert.

Textquelle: © LAOLA1.at

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