NEWS

Wimbledon und die Geschichte mit den Erdbeeren

LAOLA1 Foto: ©

Unglaubliche 30 Tonnen Erdbeeren werden jährlich beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon von den Besuchern verspeist.

"Aber bitte mit Sahne" versteht sich bei den Briten von selbst. Joghurt ist verpönt. 

Wissenschafter der Nottingham University haben vor einigen Jahren nach ausgiebigen Forschungen ermittelt, dass 200 Gramm Beeren mit etwa hundert Gramm Schlagobers veredelt werden müssen, um die englischen Geschmacksgaumen zur Explosion bringen zu lassen.



Britisches Lieblings-Obst

Der Preis spielt dabei eine Nebenrolle: Für 2,50 Pfund (2,85 Euro) erhält man zehn Beeren mit Schlagobers. Dafür wird durch eine exakte Normung garantiert, dass jede Frucht zwischen 12 und 13 Gramm wiegt.

Geerntet wird die berühmte Wimbledon-Erdbeere in Südostengland, in der Grafschaft Kent, bereits in den Morgenstunden, um sie super-frisch noch am selben Tag in den All England Club liefern zu können.

Von viktorianischen Garten-Partys in den All England Club

Das mit Abstand beliebteste Obst des Vereinigten Königsreichs war im 19. Jahrhundert schon bei viktorianischen Garten-Partys sehr beliebt, als es 1893, bei der 16. Auflage des berühmtesten Tennis-Turniers der Welt, erstmals den Weg ins Rasen-Mekka fand.

Und von dort ist es seitdem nicht mehr wegzudenken.


Kommentare