Weniger glücklich ist der als Nummer 15 gesetzte Australier Alex de Minaur, der sich für Wimbledon sicher viel mehr vorgenommen hatte. Dass sich Sebastian Korda, der hochtalentierte Sohn des einstigen Stars Petr Korda, durchsetzt, kommt aber nicht so überraschend. Korda siegt nach 3:25 Stunden mit 6:3, 6:4, 6:7(5), 7:6(5).
Regen als Spielverderber
Auch am zweiten Tag des dritten Grand-Slam-Turniers ist Regen zumindest teilweise ein Spielverderber. Die Dächer auf dem Centre Court und Court 1 müssen neuerlich geschlossen werden, Zverev war ein Profiteur dieser Hallenbedingungen und musste nicht zuwarten.
Im Frauenbewerb kämpft sich eine sentimentale Favoritin mit 41 Jahren in die zweite Runde: Venus Williams (USA) ringt die Rumänin Mihaela Buzarnescu mit 7:5, 4:6, 6:3 nieder. Jeweils in zwei Sätzen weiter kommen die Nummer 8, 13 und 15 des Frauen-Turniers: Karolina Pliskova (CZE), Elise Mertens (BEL) und die griechische French-Open-Halbfinalistin Maria Sakkari.
Die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty schlägt die Spaniern Carla Suarez Navarro mit 6:1, 6:7(1), 6:1.