US Open: Was hinter Thiems neuem Look steckt

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Dominic Thiem präsentiert bei den US Open einen völlig neuen Look.

Ausrüster Adidas stattet den 23-jährigen Niederösterreicher mit einem besonderen Outfit aus: Sänger und Rapper Pharrell Williams designte die Kollektion für die besten Tennis-Profis des Sportartikelherstellers. Österreichs Tennis-Ass wird in Blau-Rot-Orange-Weiß besonders farbenreich zu sehen sein.

Das Outfit ist im Retro-Look gehalten und soll an die 1970er Jahre erinnern. Die ausgefallenen Farben passen perfekt zum schrillsten Grand-Slam-Turnier des Jahres.

Das sagt Thiem zum neuen Look

"Ich finde es cool, es ist etwas Anderes auf jeden Fall. Seit dem 'Zebra' (ein spezielles French-Open-Design 2016, Anm.) war alles relativ gleich und fad, aber jetzt ist es richtig cool", freut sich Thiem über den Look.

Generell kann er es kaum erwarten, dass das Major in New York startet: "Ich bin immer glücklich, wenn ich hierherkomme. Das ist vielleicht sogar mein Lieblingsturnier. Ich habe immer gut gespielt hier, auch die Stadt taugt mir sehr. Ich freue mich auf jeden Fall, wenn es losgeht. Ich bin schon lange in Amerika, und jetzt wird es Zeit, dass das wahre Highlight losgeht."

Das ausgefallene Adidas-Outfit hat aber auch einen ernsten Hintergrund.

Ernster Hintergrund: Das steckt hinter dem Retro-Look

Mit der Kollektion will Pharrell Williams auch auf die aktuellen Probleme in der us-amerikanischen Gesellschaft hinweisen. "Es ist interessant, dass das Wort 'love' ein Begriff im Tennis ist. Liebe - genau das braucht unser Land dringend", spricht der Chartstürmer die aktuellen Misstände wie den nach wie vor vorherraschenden Rassismus an.

Er stellt klar: "Es gibt viele Leute, die unsere Gesellschaft spalten wollen. Wir brauchen Liebe, Einfühlsamkeit und vor allem Zusammenhalt. Wir müssen alle zusammenhalten."

Deshalb läuft die Kampagne unter dem klaren Motto "Trau dich, etwas zu sagen" - um auf Missstände hinzuweisen. Auch Thiem schließt sich dieser Message via Social Media an. "Zusammen können wir etwas bewegen. Wenn du die Möglichkeit siehst, sag etwas. Bitte, sei nicht leise", schreibt er unter ein Video seines Auswürsters Adidas.

Auftaktmatch zu guter Sendezeit

Sportlich will der Schützling von Günter Bresnik am Dienstag zum ersten Mal laut werden. Thiem wird seinen ersten Arbeitstag in Flushing Meadows am Dienstag schon um 11:00 Uhr Ortszeit (17:00 Uhr MESZ) beginnen. Sein Erstrundenmatch gegen den Australier Alex de Minaur wurde als erste Partie auf dem Grandstand, dem drittgrößten Platz der Anlage, angesetzt.

Der zweite Österreicher im Hauptbewerb, Andreas Haider Maurer, steigt bereits am Montag ein: Der Niederösterreicher bekommt es zum Auftakt im 2. Spiel nach 17 Uhr (MESZ/Court 15) mit dem Russen Evgeny Donskoy zu tun.

Dominic Thiem setzte im Laufe seiner Karriere schon auf viele verschiedene Looks. LAOLA1 mit der Zeitreise:

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In seiner Jugend setzte Thiem auf den Wuschelkopf-Look.

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Für seine erstmalige Teilnahme am ATP-Turnier in Kitzbühel im Jahr 2011 musste es etwas kürzer sein.

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Auf den "Irokosen" setzte schließlich einst schon David Beckham.

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Danach wurde es wieder länger und geföhnt.

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Es folgte der erste Versuch mit Haarband.

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Doch diese Idee verwarf der Niederösterreicher rasch wieder.

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Die Haare wurden wieder kürzer, Gel durfte 2012 auch nicht fehlen.

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Im Mai 2013 präsentierte sich Thiem mit zwei rasierten Streifen auf der Seite. 

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Bei den Erste Bank Open im Oktober 2013 war es schließlich nur noch ein Steifen.

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Ende 2013 war auch dieser wieder herausgewachsen.

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2014 wollte Thiem nichts mehr vom Gel-Look wissen, die Haare wurden länger.

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In Kitzbühel versuchte es Thiem 2014 erneut mit dem Haarband.

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Die Kappe war ihm dann aber doch deutlich lieber.

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Pünktlich zum Stadthallen-Turnier im Oktober 2014 feierten die rasierten Streifen ihr Comeback.

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Nach einer kurzen Übergangsphase wagte Thiem etwas ganz Neues...

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... nämlich blond gefärbte Haare!

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Im Sommer 2015 war er als "Blondschopf" unterwegs.

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Und das durchaus erfolgreich!

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Mit den gefärbten Haaren feierte Thiem unter anderem seinen ersten ATP-Titel.

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Bei den US Open war die Farbe dann aber nur noch in den Spitzen erkennbar.

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Im Oktober 2015 waren die Haare wieder im ursprünglichen Zustand.

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Für das Davis-Cup-Duell mit Portugal im März 2016 rasierte sich der Lichtenwörther "AUT" in die Haare.

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Im Sommer 2016 waren es weniger die Haare, viel mehr das Outfit, das für Schlagzeilen sorgte.

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Als "Zebra" zog Thiem bei den French Open bis ins Halbfinale ein.

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Danach wurden die Haare etwas länger.

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Einmal griff Thiem noch zum Rasierer, ab Ende 2016 sollte die Mähne aber immer länger werden.

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In dieser Saison setzt Thiem während den meisten Partien auf das Haarband.

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Inzwischen sind die Haare ganz schön gewachsen. Das Vorhaben lautete, sie bis zu den French Open nicht zu kürzen.

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Das ist gelungen.

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In Roland Garros spielte Thiem 2017 übrigens nicht als "Zebra" - in diesem Jahr setzten er und Ausrüster Adidas auf die Farbe grün.

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Klassisches Weiß in Wimbledon...

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In Gelb auf der US-Tour 2017!

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In Flushing Meadows verkörpert er die Retro-Kollektion von Pharell Williams.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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