Thiem bei den US Open im Achtelfinale

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Dominic Thiem steht bei den US Open im Achtelfinale.

Einen Tag vor seinem 24. Geburtstag gewinnt der Niederösterreicher in der 3. Runde mit 7:5, 6:3, 6:4 gegen den an Nummer 30 gesetzten Franzosen Adrian Mannarino. Nach einem etwas holprigen Start kommt er auf Touren und setzt sich souverän durch. Damit erhöht das ÖTV-Ass im Head-to-Head auf 6:0.

Im Achtelfinale bekommt es Thiem mit Juan Martin del Potro (ARG/24) zu tun, der Roberto Bautista Agut (ESP/11) 6:3, 6:3, 6:4 besiegt.

Starke Leistung nach wackeligem Start

Probleme hat Thiem nur im ersten Satz. Gleich zu Beginn muss er sein Service abgeben und läuft einem Rückstand nach. Beim Stand von 4:5 aus seiner Sicht beweist er Nervenstärke und schafft das Re-Break.

Danach wirkt Mannarino etwas gebrochen, Thiem steigert sich hingegen mehr und mehr. Im zweiten Satz gelingt dem Schützling von Gümter Bresnik ein schnelles Break, das er erfolgreich verteidigt.

Im dritten Satz ein ähnliches Bild: Nach einem schnellen Break bewahrt er in den heiklen Phasen die Oberhand. Lediglich beim Aufschlaggame zum Matchgewinn zittert er noch etwas, wehrt einen Breakball ab und sichert den Sieg.

Negative Bilanz gegen beide mögliche Gegner

Der zweifache French-Open-Halbfinalist (2016 und 2017) aus Lichtenwörth kämpft nun um sein drittes Major-Viertelfinale, das erste abseits der French Open. Gegen Del Potro hatte er im Vorjahr wegen einer Verletzung - ebenfalls im Achtelfinale von Flushing Meadows - aufgeben müssen.

Thiem ist nach dem topgesetzten Rafael Nadal (ESP) und Roger Federer (SUI-3) der am höchsten gesetzte Spieler, der bei den mit 50,4 Mio. dotierten Open noch im Bewerb steht. Setzt er sich auch im Achtelfinale durch, winkt ihm ein Duell mit dem 19-fachen Major-Sieger Federer.

Thiem nennt den Schlüsselmoment

"Es war wie erwartet ein hartes Match gegen einen guten Gegner", zollt Thiem seinem Kontrahenten danach Respekt. "Er war zuletzt in guter Verfassung."

Schon unmittelbar nach der Partie kann er den entscheidenden Moment nennen: "Der Schlüsselmoment war, als ich im ersten Satz zurückgekommen bin, ihn zum 5:5 zurückgebreakt habe."

"Es war die letzte Chance im ersten Satz, also habe ich nochmals alles reingeworfen und es hat funktioniert. Das war wohl der Wendepunkt", erklärt er sein Erfolgsrezept.

Textquelle: © LAOLA1.at

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