Sabalenka gesteht: Rybakinas Triumph "völlig verdient"
Die Kasachin krönt sich erstmals in New York zur Grand-Slam-Siegerin und löst Aryna Sabalenka an der Spitze der Weltrangliste ab.
Elena Rybakina hat das Traum-Finale der US Open gewonnen.
Gegen die topgesetzte Aryna Sabalenka setzte sie sich am Samstag mit 6:4, 5:7, 6:2 durch und feierte damit den dritten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere (zum Spielbericht >>>).
Wenige Augenblicke nach ihrem Triumph fehlen der 27-Jährigen zunächst die Worte.
"Es ist schwer für mich, die richtigen Wörter zu finden", sagt Rybakina im Siegerinneninterview auf dem Court im Arthur Ashe Stadium. Vor dem Turnier habe sie noch mit einer Verletzung zu kämpfen gehabt.
Umso größer ist die Freude über den Titel in New York. "Ich fange an, New York mehr und mehr zu lieben, das Turnier wird für mich ein unvergessliches Erlebnis bleiben", betont die Kasachin.
Rybakina schreibt in New York Geschichte
Der Triumph ist für Rybakina auch deshalb besonders, da sie bei ihren bisherigen US-Open-Teilnahmen nie über das Achtelfinale hinausgekommen war. In diesem Jahr gelingt ihr in New York nun der ganz große Coup.
"Unglaublich" sei die Atmosphäre im Arthur Ashe Stadium gewesen. Auch für ihre Finalgegnerin findet die neue Nummer eins lobende Worte. Sabalenka habe sie im Endspiel "bis ans Limit" gepusht.
Für Rybakina ist es bereits der zweite Grand-Slam-Triumph in diesem Jahr. Schon bei den Australian Open hatte sie im Endspiel gegen Sabalenka die Oberhand behalten.
Sabalenka gratuliert
Sabalenka muss sich nach zuletzt zwei Titeln en Suite in New York mit der Rolle der Gratulantin begnügen. Die Belarussin findet nach dem verlorenen Endspiel dennoch versöhnliche Worte für ihre Gegnerin.
Sie gratuliert Rybakina zu einem "unglaublichen Jahr" und bezeichnet deren Triumph als "völlig verdienten Erfolg".
Für Rybakina ist der Sieg nach Wimbledon 2022 und den Australian Open 2026 bereits der dritte Grand-Slam-Titel ihrer Karriere.
Zudem schreibt sie Tennisgeschichte: Erstmals übernimmt die Kasachin Platz eins der WTA-Weltrangliste und löst damit Sabalenka an der Spitze ab.