Bresnik kritisiert passive Leistung von Thiem

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Recht kritisch sieht Günter Bresnik die Zweitrunden-Vorstellung seines Schützlings Dominic Thiem am Mittwoch bei den French Open gegen den italienischen Qualifikanten Simone Bolelli.

"Für das Niveau, das er momentan hat, war es eine schwache Leistung, aber er gewinnt trotzdem in drei Sätzen", meint der Coach im Gespräch mit der APA. Vor allem sei Thiems Spiel zu passiv gewesen.

"Das ist gegen diese Leute gestattet, gegen die ganz Guten nicht mehr. Wenn er selbst ein ganz Guter werden möchte, dann muss er mit gewissen Dingen aufhören."


Bresnik bezieht sich dabei auf Thiems Spiel mit "angezogener Handbremse". So habe Thiem in den ersten beiden Sätzen kaum über 200 km/h serviert. Und auch beim Return stand der Lichtenwörther teilweise wieder viel zu weit hinter der Grundlinie.

"Dominic spielt oft nach Stand"

"Was ich schon lange kritisiere ist, dass Dominic oft nach Stand spielt. Wenn er sein Spiel durchziehen würde, kann es sein, dass so ein Match in eineinhalb Stunden vorbei ist", kritisierte Bresnik.

"Wenn er gegen Djokovic so spielt, dann kriegt er 0 und 0, auch gegen Goffin kann er hinten nicht so herumeiern", meint der 56-jährige Niederösterreicher, hält seinem Schützling aber auch zugute, dass dieser "immer da ist, wenn man ihn braucht".

Dominic Thiem setzte im Laufe seiner Karriere schon auf viele verschiedene Looks. LAOLA1 mit der Zeitreise:

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In seiner Jugend setzte Thiem auf den Wuschelkopf-Look.

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Für seine erstmalige Teilnahme am ATP-Turnier in Kitzbühel im Jahr 2011 musste es etwas kürzer sein.

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Auf den "Irokosen" setzte schließlich einst schon David Beckham.

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Danach wurde es wieder länger und geföhnt.

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Es folgte der erste Versuch mit Haarband.

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Doch diese Idee verwarf der Niederösterreicher rasch wieder.

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Die Haare wurden wieder kürzer, Gel durfte 2012 auch nicht fehlen.

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Im Mai 2013 präsentierte sich Thiem mit zwei rasierten Streifen auf der Seite. 

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Bei den Erste Bank Open im Oktober 2013 war es schließlich nur noch ein Steifen.

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Ende 2013 war auch dieser wieder herausgewachsen.

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2014 wollte Thiem nichts mehr vom Gel-Look wissen, die Haare wurden länger.

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In Kitzbühel versuchte es Thiem 2014 erneut mit dem Haarband.

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Die Kappe war ihm dann aber doch deutlich lieber.

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Pünktlich zum Stadthallen-Turnier im Oktober 2014 feierten die rasierten Streifen ihr Comeback.

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Nach einer kurzen Übergangsphase wagte Thiem etwas ganz Neues...

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... nämlich blond gefärbte Haare!

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Im Sommer 2015 war er als "Blondschopf" unterwegs.

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Und das durchaus erfolgreich!

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Mit den gefärbten Haaren feierte Thiem unter anderem seinen ersten ATP-Titel.

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Bei den US Open war die Farbe dann aber nur noch in den Spitzen erkennbar.

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Im Oktober 2015 waren die Haare wieder im ursprünglichen Zustand.

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Für das Davis-Cup-Duell mit Portugal im März 2016 rasierte sich der Lichtenwörther "AUT" in die Haare.

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Im Sommer 2016 waren es weniger die Haare, viel mehr das Outfit, das für Schlagzeilen sorgte.

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Als "Zebra" zog Thiem bei den French Open bis ins Halbfinale ein.

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Danach wurden die Haare etwas länger.

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Einmal griff Thiem noch zum Rasierer, ab Ende 2016 sollte die Mähne aber immer länger werden.

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In dieser Saison setzt Thiem während den meisten Partien auf das Haarband.

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Inzwischen sind die Haare ganz schön gewachsen. Das Vorhaben lautete, sie bis zu den French Open nicht zu kürzen.

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Das ist gelungen.

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In Roland Garros spielte Thiem 2017 übrigens nicht als "Zebra" - in diesem Jahr setzten er und Ausrüster Adidas auf die Farbe grün.

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Klassisches Weiß in Wimbledon...

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In Gelb auf der US-Tour 2017!

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In Flushing Meadows verkörpert er die Retro-Kollektion von Pharell Williams.

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Für den French-Open-Halbfinalisten 2016 geht es am Freitag gegen den US-Amerikaner Steve Johnson um den Einzug in sein insgesamt fünftes Major-Achtelfinale nach den US Open (2014, 2016), den French Open (2016) und den Australian Open (2017).

Im Achtelfinale droht Duell mit Goffin

Thiem hat bisher 118.000 Euro Preisgeld brutto sicher, ein Achtelfinale brächte ihm 200.000 ein. Noch wichtiger sind für Thiem natürlich die zumindest 180 ATP-Punkte, die ihm die Runde der letzten 16 einbringen würde.

Aus dem Vorjahr hat der Chelsea-Fan ja 720 Zähler zu verteidigen. Dank seiner Final-Teilnahmen in Madrid und Barcelona bzw. dem Halbfinale in Rom hat sich Thiem aber diesbezüglich einigen Druck genommen.

Setzt sich Thiem durch, dann könnte es am Sonntag zum Achtelfinal-Hit gegen David Goffin kommen, danach könnten ihm im Viertelfinale Titelverteidiger Novak Djokovic bzw. im Halbfinale der neunfache Paris-Champion Rafael Nadal blühen.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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