Novak scheitert in Wien nach tollem Kampf

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Für Überraschungs-Mann Dennis Novak enden die Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle am Nationalfeiertag im Achtelfinale.

Der 24-jährige Niederösterreicher muss sich dem Briten Kyle Edmund nach einer tollen kämpferischen Leistung und knapp dreistündiger Spielzeit hauchdünn mit 6:7 (2), 7:6 (5), 6:7 (3) geschlagen geben.

Novak kämpfte sich aus der Qualifikation heraus mit drei Siegen in Folge erstmals bei einem ATP-500-Turnier unter die letzten 16. Dadurch wird sich der aktuelle Weltranglisten-280. im kommenden ATP-Ranking am Montag auf einen Platz um 214 nach vorne schieben.



Toller Kampf von Novak

Im ersten Satz kämpft sich der Schützling von Günter Bresnik nach einem 3:5-Rückstand noch einmal in die Partie zurück, im Tiebreak dominiert aber der favorisierte Weltranglisten-63.

Danach holt sich Edmund im zweiten Satz ein schnelles Break zum 2:0 und liegt bereits mit 4:1 voran, Novak fightet sich aber erneut zurück und erzwingt im Tiebreak den Satz-Ausgleich.



Im Entscheidungs-Satz bringen beide Spieler ihre Aufschlaggames durch. Im Tiebreak hat nach einer schnellen 5:2-Führung dann wieder der Brite das bessere Ende für sich.

"Bin mega-enttäuscht und extrem traurig"

"Ich habe ganz schwach begonnen, bin dann aber im zweiten Satz aber richtig gut reingekommen", analysiert Novak die Partie. "Ich war im dritten Satz sicher näher an einem Break dran als er. Das letzte Tiebreak war dann aber leider eine Katastrophe."

"Ich bin megaenttäuscht und extrem traurig", trauert Novak dem nur so knapp verpassten Sieg nach. "Wir haben beide tolle gekämpft. Es war eine unfassbare Stimmung in der Halle und es tut mir für die Fans sehr leid."

9.200 Fans pilgerten am Nationalfeiertag in die Stadthalle, die damit bis zum letzten Platz voll war. " Ich war am Ende echt schon müde, das Publikum hat mich aber wirklich toll gepusht. Es hat extrem viel Spaß gemacht."

Edmund trifft nun am Freitag im Viertelfinale auf den Deutschen Jan-Lennard Struff, der sich gegen den Spanier Albert Ramos-Vinolas mit 6:7, 6:2, 7:6 durchsetzt.


Textquelle: © LAOLA1.at

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