Thiem/Oswald verlieren das Doppel

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Österreichs Davis-Cup-Team kann am Samstag den 1. Matchball im Länderkampf gegen Rumänien nicht nützen.

Nach den beiden Siegen von Gerald Melzer und Dominic Thiem im Einzel verlieren Thiem und Philipp Oswald im Doppel 6:7 (1), 2:6, 7:6 (5), 3:6 gegen Horia Tecau/Nicolae Frunza. Die Rumänen verkürzen damit auf 1:2.

Am Sonntag (11 Uhr) spielt Thiem gegen Dragos Dima, danach trifft Gerald Melzer auf Bogdan Borza. Ein Match müssen die Österreicher noch gewinnen, um den Klassenerhalt in der Europa/Afrika-Zone I zu fixieren.



Rumänen stellen Weichen früh auf Sieg

Die Rumänen stellen mit dem Gewinn eines ausgeglichenen ersten Satzes schon früh die Weichen auf Sieg. Der zweite Durchgang entwickelt sicher zu klaren Angelegenheit für US-Open-Sieger Tecau und seinen 19-jährigen Partner, der vor allem von der Grundlinie überraschend starke Schläge auspackt.

Als die Rumänen bei 5:3 im dritten Satz bereits auf den Sieg aufschlagen, kämpft sich das ÖTV-Doppel dank einiger toller Ballwechsel noch einmal zurück in diese Partie. Nach dem Gewinn des Tiebreaks geraten sie in Satz vier allerdings schnell mit 0:3 in Rückstand. Einen Vorsprung, den die Rumänen schließlich ins Ziel bringen.

"So schwierig wie erwartet"

"Es war so schwierig wie erwartet", meint Thiem nach der Partie. "Tecau hat als Weltklasse-Doppelspieler das ganze Spiel dominiert. Sein Partner hat auch sehr gut gespielt."

Oswald sieht es ähnlich: "Frunza hat von hinten überraschend stark gespielt. Wir haben ein bisschen zu wenig Returns gemacht. Wir haben gefightet – mehr können wir nicht machen. Der erste Satz war der Schlüssel zum Sieg. Da waren wir leicht besser."

Koubek trauert dem ersten Satz nach

ÖTV-Kapitän Stefan Koubek trauert ebenfalls dem Verlust des ersten Satzes nach: "Da wäre mehr drin gewesen. Wir hatten da einige Chancen und die Rumänen bei den Breakbällen etwas Glück."

Trotz der Niederlage geht die rot-weiß-rote Mannschaft aber trotzdem mehr als zuversichtlich in den Sonntag, wo Thiem und Gerald Melzer wieder als klare Favoriten in die Matches gehen. Thiem: "Einzel und Doppel kann man nicht vergleichen. Viele Sachen fallen mir im Doppel extrem schwer."

"Jetzt müssen wir schauen, dass wir morgen den Sack zumachen. Ich hoffe, dass es nicht allzulange dauert, bis es 3:1 steht", sagt ein selbstbewusster Thiem, der den Sonntag um 11 Uhr gegen Dragos Dima eröffnet.


Textquelle: © LAOLA1.at

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