Nick Kyrgios würde Australian Open absagen

Nick Kyrgios würde Australian Open absagen Foto: © getty
 

Tennis-Paradiesvogel Nick Kyrgios spricht sich in seinem Podcast "No Boundaries" dafür aus, dass die Australian Open im kommenden Jahr nicht stattfinden sollten.

Nach aktuellen Planungen steht am 17. Jänner 2022 der erste Spieltag auf dem Programm. Kyrgios meint aber, dass man das erste Grand-Slam-Event des Jahres aus Respekt vor den Einwohnern Melbournes nicht austragen sollte.

"Ich denke nicht, dass die Australian Open stattfinden sollten, schon allein wegen der Menschen in Melbourne - man muss eine Botschaft senden. Wie lange ging der Lockdown dort? 275 Tage oder so?", legt der Australier seine Sicht der Dinge klar.

Auch die von der australischen Regierung verordnete Impflicht für Ausländer sieht Kyrgios kritisch. Laut dem Premierminister des Bundesstaates Victoria erhalten ungeimpfte Spieler keine Ausnahmegenehmigung zur Einreise. Dazu würde unter anderem der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic zählen. Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem hat sich hingegen erst vor Kurzem seine erste Impfung geben lassen.

"Ich bin doppelt geimpft, aber ich finde es einfach nicht richtig, jemanden zu zwingen, sich impfen zu lassen, und zu sagen: 'Du kannst hier nicht spielen, weil du nicht geimpft bist'", kann Kyrgios den Unmut einiger Spieler nachvollziehen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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