Angeschlagene Svitolina steht in Runde 3

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Die an vier gesetzte Elina Svitolina zieht am Mittwoch nur mit Mühe in die dritte Runde der Australian Open ein.

Die gesundheitlich etwas angeschlagene Ukrainerin besiegt die Tschechin Katerina Siniakova bei Temperaturen über 30 Grad Celsisus schließlich aber doch mit 4:6, 6:2, 6:1.

"Sie hat im ersten Satz großartig gespielt", so Svitolina, die erst nach einem kurzen Medical-Timeout langsam in Schwung kam.

Nun gegen 15-jährige Landsfrau

"Obwohl die Sätze zwei und drei so klar ausgingen, fühlte es sich für mich sehr knapp an. Ich habe mich heute auch nicht wirklich gut gefühlt. Deshalb bin ich auch sehr erleichtert, dass ich gewonnen habe."

In Runde drei bekommt es Svitolina, die es noch ins Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers schaffte, mit der erst 15-jährigen Qualifikantin Marta Kostyuk zu tun. "Ich darf nicht jeden Tag gegen eine Landsfrau spielen. Das wird vor allem für die ukrainischen Fans eine schöne Sache."

Das Feld bei den Australian Open ist offen wie selten zuvor. LAOLA1 hat sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die 16 aussichtsreichsten Titel-Kandidaten nach ihrer Sieg-Wahrscheinlichkeit gereiht:

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16. Elena Vesnina (Russland, 31 Jahre), WTA-Ranking: 17

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Der Saisonstart verlief für die Russin nicht nach Wunsch: In Sydney war schon in Runde zwei gegen Dominika Cibulkova Endstation. Die Doppel-Spezialistin ist scheinbar weiterhin auf der Suche nach ihrer Top-Form, die sie beispielsweise im Vorjahr bei ihrem Turniersieg in Indian Wells zeigte. 2006 und 2013 stand Vesnina in Melbourne jeweils im Achtelfinale.

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15. Johanna Konta (Großbritannien, 26 Jahre), WTA-Ranking: 9

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Auch die 26-jährige Britin hat vor den Australian Open mit körperlichen Problemen zu kämpfen. In Brisbane musste sie wegen einer Verletzung in der rechten Hüfte vorzeitig gegen Svitolina aufgeben. Im Vorjahr stand Konta im Viertelfinale, bei ihrem Debüt 2016 schaffte sie es sogar sensationell unter die letzten Vier.

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14. Dominika Cibulkova (Slowakei, 28 Jahre), WTA-Ranking: 26

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Die nur 1,60 Meter große, dafür aber sehr quirlige Slowakin überzeugte in Sydney mit Siegen über Anastasia Sevastova und Elena Vesnina. Danach war die Masters-Siegerin von 2016 aber gegen Kerber ohne jede Chance. In Australien fühlt sich Cibulkova aber wohl: 2015 stand sie in Melbourne sogar im Endspiel.

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13. Jelena Ostapenko (Lettland, 20 Jahre), WTA-Ranking: 7

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Zwei Spiele, zwei Niederlagen. Viel Selbstvertrauen konnte die French-Open-Gewinnerin des letzten Jahres vor den Australian Open nicht gerade tanken. Auch in der Exhibition gegen Tennis-Mama Serena Williams wusste die 20-jährige Ukrainerin trotz Drei-Satz-Sieg nicht wirklich zu überzeugen.

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12. Petra Kvitova (Tschechien, 29 Jahre), WTA-Ranking: 29

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Aufgrund ihrer durch einen Messerstich verletzten Schlaghand verpasste Petra Kvitova einen Großteil der vergangenen Saison. Erst bei den US Open konnte sie mit ihrem Viertelfinal-Einzug wieder aufzeigen. In Melbourne soll der nächste Schritt zurück an die Spitze erfolgen. In Sydney war allerdings schon in Runde zwei gegen Camilla Giorgi Endstation.

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11. Julia Görges (Deutschland, 29 Jahre), WTA-Ranking: 12

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So kann man ein neues Jahr beginnen: Mit Platz 12 nimmt Julia Görges gleich in der zweiten Woche ein neues Karriere-Hoch im WTA-Ranking ein. Zu verdanken hat die 29-jährige Deutsche dies ihrem Turniersieg in Auckland, wo sie im Endspiel Caroline Wozniacki besiegte. In dieser Form kann Görges auch in Melbourne für einigen Schaden sorgen.

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10. Coco Vandeweghe (USA, 26 Jahre), WTA-Ranking: 10

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Im Vorjahr erreichte die US-Amerikanerin bei den Australian Open überraschend das Halbfinale, ein Kunststück, das sie später bei den US Open wiederholen sollte. Heuer hat die 26-jährige Blondine jeder in Melbourne auf der Rechnung. Gecoacht wird Vandeweghe vom ehemaligen australischen Wimbledon-Sieger Pat Cash, der sie laut dem US-Girl mit „Jedi Mind Tricks“ sozusagen zur hellen Seite der Macht führte.

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9. Venus Williams (USA, 37 Jahre), WTA-Ranking: 5

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Ein Hammer-Los erwischte Venus Williams: Die US-Amerikanerin muss in der ersten Runde gegen die sich nach ihrer Handgelenksverletzung im Ranking wieder zurückkämpfende Schweizerin Belinda Bencic ran. Im Vorbereitungs-Turnier in Sydney verlor die 37-Jährige bereits ihr Auftaktmatch gegen die Deutsche Angelique Kerber.

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8. Angelique Kerber (Deutschland, 29 Jahre), WTA-Ranking: 22

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Kommt sie wieder oder nicht? Nach ihrem Seuchenjahr 2017 scheint die ehemalige Weltranglisten-Erste schön langsam wieder in die Spur zu finden. Vor allem in Sydney zeigte die Deutsche, die in Melbourne 2016 den Titel holte, mit ihren Siegen über Safarova, Williams und Cibulkova groß auf.

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7. Caroline Garcia (Frankreich, 24 Jahre), WTA-Ranking: 8

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Kontinuierlich arbeitete sich die 24-jährige Französin in den letzten Jahren in die Top 10. Der Saisonstart ging allerdings gehörig in die Hose: Aufgrund einer Rückenverletzung musste Caroline Garcia in Brisbane schon in der ersten Runde gegen Alize Cornet vorzeitig aufgeben. Dementsprechend steht ein großes Fragezeichen hinter ihrer Fitness.

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6. Caroline Wozniacki (Dänemark, 27 Jahre), WTA-Ranking: 2

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27 Turniersiege, Nummer eins der Welt – doch ein Grand-Slam-Titel blieb Caroline Wozniacki bis zum heutigen Tag verwehrt. Ob es für die 27-jährige Dänin heuer in Melbourne endlich klappt? 2011 stand sie im Halbfinale. Beim Vorbereitungs-Turnier in Auckland verlor sie im Endspiel gegen die Deutsche Julia Görges. Die Auslosung bescherte ihr bis zum geplanten Viertelfinal-Duell mit Jelena Ostapenko keine großen Brocken.

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5. Maria Sharapova (Russland, 30 Jahre), WTA-Ranking 47

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Die mittlerweile Weltranglisten-47. bestreitet in Melbourne ihr vorläufig wohl letztes Grand-Slam-Turnier als ungesetzte Spielerin. Ein Hammer-Los blieb der Russin, die wegen einer Doping-Sperre im Vorjahr erst verspätet in die Saison einsteigen konnte, aber erspart, zwangsläufig trifft sie aber natürlich schon in Runde zwei mit der Lettin Sevastova auf eine gesetzte Spielerin. Danach würden dem Papier nach Angelique Kerber und Garbine Muguruza warten. Im Gegensatz zu ihren meisten Mit-Konkurrentinnen weiß die fünffache Major-Siegerin aber ganz genau, wie man ein Grand-Slam-Turnier gewinnt.

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4. Garbine Muguruza (Spanien, 24 Jahre), WTA-Ranking: 3

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2016 gewann die Spanierin, 2017 in Wimbledon – was folgt 2018? Im Vorjahr war bei den Australian Open im Viertelfinale Endstation. Derzeit kämpft Mugurza allerdings noch um ihre Fitness. Bei den Vorbereitungs-Turnieren in Brisbane und Sydney musste sie wegen Adduktoren-Problemen vorzeitig aussteigen.

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3. Karolina Pliskova (Tschechien, 25 Jahre), WTA-Ranking 6

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Im Vorjahr stürmte die 25-jährige Tschechin an die Weltranglistenspitze, mittlerweile ist sie aufgrund einiger Formschwankungen wieder auf Rang sechs abgerutscht. Auch die US-Open-Finalistin von 2015 ist immer noch ohne Major-Titel. Beim Vorbereitungs-Turnier in Brisbane verlor sie im Halbfinale gegen Elina Svitolina.

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Simone Halep (Rumänien, 26 Jahre), WTA-Ranking: 1

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Die rumänische Weltranglisten-Erste wartet immer noch auf ihren ersten Grand-Slam-Titel. In Shenzhen startete die 26-Jährige mit einem Turniersieg in die neue Saison. Allerdings verlor Halep bei den Australian Open in den letzten beiden Jahren jeweils in Runde eins. Außerdem könnte es schon in Runde drei zum Duell mit Petra Kvitova kommen.

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1. Elina Svitolina (Ukraine, 23 Jahre), WTA-Ranking: 4

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In Melbourne kam die Ukrainerin bislang nie über die dritte Runde hinaus, ihre besten Grand-Slam-Resultate schaffte sie in Paris, wo sie zwei Mal im Viertelfinale stand. Trotzdem ist die 23-Jährige spätestens nach ihrem Turniersieg in Brisbane eine ganz heiße Titelanwärterin. Auch die Auslosung meinte es gut mit Svitolina, da die derzeit tief in der Krise steckende US-Open-Siegerin Sloane Stephens ihre programmierte Viertelfinalgegnerin wäre.

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16. Pablo Carreno Busta (Spanien/26 Jahre), ATP-Ranking: 10

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Klammheimlich spielte sich Pablo Carreno Busta mit konstanten Leistungen im Vorjahr in die Top 10. Für Schlagzeilen sorgte der 26-jährige Spanier als er bei den US Open das Halbfinale erreichte. Aber auch in New York blieb er meist im Schatten seines Landsmanns Rafael Nadal. Ein Umstand, der ihm aber auch in Melbourne wieder zu Gute kommen könnte. Das Rampenlicht ist auf die Konkurrenz gerichtet – obwohl Carreno Busta als Kooyong-Sieger zum ersten Major des Jahres kommt.

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15. Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich/32 Jahre), ATP-Ranking: 15

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Vor genau zehn schaffte Jo-Wilfried Tsonga den Druchbruch in die Weltspitze, als er es sensationell ins Endspiel schaffte, dort aber gegen Novak Djokovic den Kürzeren zog. Seitdem blieb dem Franzosen – auch aufgrund von vielen Verletzungsproblemen – ein weiteres Grand-Slam-Finale verwehrt. In Runde zwei würde Tsonga auf den Gewinner des Next-Gen-Duells Shapovalov gegen Tsitsipas treffen.

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14. Marin Cilic (Kroatien/29 Jahre), ATP-Ranking: 6

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2010 stand Marin Cilic im Halbfinale der Australian Open. Seitdem klappte es für den Kroaten in Melbourne nicht wirklich nach Wunsch. Beim Vorbereitungs-Turnier im indischen Pune verlor der 29-Jährige nach zwei Siegen im Halbfinale gegen Gilles Simon.

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13. Jack Sock (USA/25 Jahre), ATP-Ranking: 8

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Zu Jahresende spielte sich der 25-jährige US-Amerikaner überraschend in die Top 10 und sogar zum ATP World Tour Finale in London. Der Weltranglisten-Achte will nun auch bei den Grand-Slam-Turnieren überzeugen. Bislang schaffte er es nur in Paris (2015) und bei den US Open (2016) ins Achtelfinale. Als bestes Ergebnis in Melbourne steht sein Drittrunden-Einzug vom Vorjahr.

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12. Stan Wawrinka (Schweiz/32 Jahre), ATP-Ranking: 9

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Ein ganz großes Fragezeichen steht hinter dem aktuellen Leistungsvermögen von Stan Wawrinka. Der Australian-Open-Sieger von 2014 bestritt wegen Knieproblemen seit Wimbledon kein Turnier mehr. Wenige Tage vor Beginn der Australian Open plagt sich der Schweizer zudem mit Schulter-Schmerzen herum. Möglicherweise steht auch eine Absage im Raum.

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11. Dominic Thiem (Österreich/24 Jahre), ATP-Ranking: 5

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Nach dem durchwachsenen Saisonende brachte sich Dominic Thiem mit einer dreiwöchigen Vorbereitung auf Teneriffa wieder in Schuss. Mit dem Halbfinal-Einzug in Doha zeigte er einen starken Aufwärtstrend, eine fiebrige Virus-Erkrankung warf den 24-jährige Niederösterreicher aber leider wieder zurück. Laut Coach Bresnik ist Thiem wieder fit. Der Vorjahres-Achtelfinalist wird auch von Beginn an sein bestes Tennis zeigen müssen: Mit Guido Pella wartet ein unangenehmer Auftaktgegner (0:2-Bilanz).

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10. Kevin Anderson (Südafrika/31 Jahre), ATP-Ranking: 11

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Wozu Kevin Anderson im Stande sein kann, bewies der 31-jährige Südafrikaner im Vorjahr bei den US Open, als er überraschend das Endspiel erreichte, dort aber gegen Rafael Nadal chancenlos war. In Melbourne stand er zwischen 2013 und 2015 jeweils im Achtelfinale. Im Vorjahr fehlte er wegen einer Handgelenksverletzung.

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9. Juan Martin Del Potro (Argentinien/29 Jahre), ATP-Ranking: 12

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Juan Martin Del Potro reist mit einer knappen Final-Niederlage von Auckland an. Zum Auftakt wartet mit US-Jungstar Frances Tiafoe ein zukünftiger Top-10-Spieler auf den argentinischen Routinier. Zwei Mal stand der 31-Jährige in Melbourne im Viertelfinale. Darüber hinaus schaffte es Del Potro nie – damit sind die Australian Open sein schlechtestes Grand-Slam-Turnier.

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8. Denis Shapovalov (Kanada/18 Jahre), ATP-Ranking: 50

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Als „The Next Big Thing“ gilt Denis Shapovalov. Der erst 18-jährige Kanadier schaffte es im Vorjahr bei den US Open sensationell bis ins Achtelfinale – es war das erst zweite Grand-Slam-Turnier seiner Karriere! Die Auslosung meinte es bei seinem Australian-Open-Debüt nicht gut: Zum Auftakt wartet mit dem Griechen Tsitsipas ein weiterer aufstrebender Youngster. Schon in Runde drei könnte es zum Duell mit Nick Kyrgios kommen.

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7. Nick Kyrgios (Australien/22 Jahre), ATP-Ranking: 17

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Der 22-jährige Australier gilt als talentiertester Spieler auf der ATP-Tour. Nur im Kopf hat Nick Kyrgios bislang nicht die nötige Reife zeigen können. Besserung gelobte der Melbourne-Viertelfinalist von 2015 schon oft. Zum Saisonstart zeigte er mit dem Turniersieg in Brisbane – seinem ersten auf australischen Boden – auf. Der Druck beim Heim-Grand-Slam wird allerdings gewaltig sein. Seit 42 Jahren schon warten die australischen Fans auf einen Sieg im Herren-Einzel.

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6. Alexander Zverev (Deutschland/20 Jahre), ATP-Ranking: 4

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Dass Alexander Zverev in Zukunft Grand-Slam-Turniere gewinnen wird, steht für fast jeden außer Frage. Die Frage ist nur, wann es mit dem ersten großen Titel klappt. Besonders wohl fühlt sich der Weltranglisten-Vierte bei den Majors bislang noch nicht. In zehn Versuchen schaffte er es nur ein einziges Mal ins Achtelfinale (Wimbledon 2017). Aber irgendwann muss dem erst 20-Jährigen der Knopf aufgehen.  

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5. David Goffin (Belgien/27 Jahre), ATP-Ranking: 7

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Als heißer Außenseiter-Tipp geht David Goffin ins Rennen. Der 27-jährige Belgier ist der wohl beste Konter-Spieler der Welt und zeigte vor allem zum Saisonende auf, als er unter anderem das Endspiel des ATP World Tour Finales in London erreichte, dort aber gegen Dimitrov verlor. Der Bulgare stoppte den „Angstgegner“ von Dominic Thiem auch im Vorjahr im Viertelfinale der Australian Open. Goffin ist für jeden der Top-Favoriten ein gefährlicher Kontrahent.

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4. Grigor Dimitrov (Bulgarien/26 Jahre), ATP-Ranking: 3

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Im vergangenen Jahr gelang Grigor Dimitrov endlich der lang prophezeite Durchbruch in die absolute Weltspitze. Mit dem Sieg beim ATP World Tour Finale gelang dem 26-jährigen Bulgaren der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Fehlt nur mehr ein Grand-Slam-Titel. Das Zeug dazu hat der früher als „Mini-Federer“ bezeichnete Dimitrov allemal. Er müsste dazu nur erstmals über zwei Wochen lang die dazu nötige Konstanz an den Tag legen.

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2. Novak Djokovic (Serbien/31 Jahre), ATP-Ranking: 14

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Seit Wimbledon absolvierte Novak Djokovic aufgrund seiner Ellbogen-Verletzung nur ein einziges Match unter Wettkampfbedingungen: Beim “Kooyon Classic” schlug er Österreichs Dominic Thiem glatt in zwei Sätzen. Laut Bresnik war die Vorstellung des ehemaligen Weltranglisten-Ersten „in Ordnung.“ Melbourne ist zudem das „Wohnzimmer“ des Serben: Sechs Mal konnte er hier bereits den Titel holen.

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2. Rafael Nadal (Spanien/31 Jahre), ATP-Ranking: 1

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Erst einmal konnte Rafael Nadal die Australian Open gewinnen (2009). Im Vorjahr scheiterte er nur ganz knapp im Endspiel an Erzrivale Roger Federer. Die Knieprobleme vom letzten Jahr scheint der 31-jährige Spanier mittlerweile wieder in den Griff bekommen zu haben. Und auch spielerisch scheint es wieder gut zu funktionieren, wie er bereits bei seinem Testmatch-Sieg über Thiem in Melbourne beweisen konnte.

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1. Roger Federer (Schweiz/36 Jahre), ATP-Ranking: 2

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Günter Bresnik brachte es im LAOLA1-Interview auf den Punkt: “Roger Federer ist wohl für alle der Top-Favorit in Melbourne.” Der 36-jährige Schweizer scheint derzeit nicht nur in Topform zu sein, sondern auch der einzige Superstar, der nicht mit körperlichen Problemen zu kämpfen hat. Für den Tennis-Maestro wäre es der bereits 20. Grand-Slam-Titel.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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