US-Damen dominieren Open in Down Under

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Starkes Lebenszeichen der US-Damen bei den Australian Open in Melbourne. Coco Vandeweghe und Venus Williams ziehen ins Semifinale ein und rittern im direkten Duell um einen Platz im Finale, wo auch Serena Williams erwartet wird.

Die 25-jährige Vandeweghe, in Melbourne bislang nie über Runde 3 hinausgekommen und auf der WTA-Tour mit 2 Titeln ausgestattet, schießt Gabrine Muguruza (ESP-7) mit 6:4, 6:0 vom Platz.

Venus Williams (13) kämpft Anastasia Pavlyuschenkova (RUS-24) mit 6:4, 7:6(3) nieder.

Erstes Melbourne-Semifinale seit 14 Jahren

Die frühere Tennis-Weltranglisten-Erste Venus Williams steht erstmals seit 14 Jahren wieder im Halbfinale. Die 36-jährige Amerikanerin ist überglücklich. "Ich freue mich so sehr, das war ein so hart umkämpftes Match. Ich will noch weiterkommen, ich bin noch nicht zufrieden", sagt Venus Williams.

Sie ist nach ihrem 50. Einzelsieg bei den Australian Open die älteste Halbfinalistin bei einem Grand-Slam-Turnier seit Martina Navratilova 1994 in Wimbledon.

Am Donnerstag trifft die Altmeisterin dann auf Coco Vandeweghe. "Es ist ein Ehre, gegen so einen großen Champion wie Venus zu spielen", meint Vandeweghe. Die Weltranglisten-35. ließ nach dem glatten Achtelfinal-Erfolg gegen die deutsche Titelverteidigerin Angelique Kerber auch French-Open-Siegerin Garbine Muguruza aus Spanien keine Chance.

Vandeweghe trifft auf "ihr Idol"

"Ich habe mich komischerweise nicht so toll gefühlt, ich war sehr nervös. Als ich erstmal in Schwung kam, war das wie ein Güterzug, den man nicht stoppen kann", erklärt Vandeweghe. Die 25-Jährige berichtet nach dem Einzug in ihr erstes Grand-Slam-Halbfinale, dass sie sich als Kind bei einem Turnier einst für ein Autogramm von Venus Williams angestellt hat.

Die fünfmalige Wimbledon- und zweimalige US-Open-Siegerin steht bereits zum 21. Mal bei einem Grand-Slam-Turnier unter den letzten Vier. Gegen die Weltranglisten-27. Pawljutschenkowa holt Venus Williams in beiden Sätzen Aufschlagverluste auf und agiert insgesamt etwas druckvoller und mit weniger Fehlern in den entscheidenden Momenten. Beim ersten Matchball schenkt Pawljutschenkowa der Nummer 17 der Welt mit einem Doppelfehler den Sieg.

Serena Williams kann wieder Nr. 1 werden

Venus Williams stand 2003 im Finale der Australian Open und unterlag dort ihrer Schwester Serena, die mit dem Gewinn des Titels Angelique Kerber wieder von der Spitze der Weltrangliste verdrängen kann.

Die 35-Jährige spielt am Mittwoch gegen die Britin Johanna Konta, außerdem trifft die tschechische Mitfavoritin Karolina Pliskova auf die Kroatin Mirjana Lucic-Baroni. Die 34-Jährige schied am Dienstag mit der Darmstädterin Andrea Petkovic im Doppel-Viertelfinale aus.

Textquelle: © LAOLA1.at

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