Dimitrov: Nach Sharapova und Scherzinger gereift

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Für viele Vertreter des weiblichen Geschlechts steht vor Dominic Thiems heutigem Auftaktmatch beim ATP World Tour Finale in London gegen Grigor Dimitrov (nicht vor 15 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) eines jetzt schon fest: Es wird ein besonders attraktives Match.

Der 26-jährige Bulgare gilt seit Jahren nicht nur als kommender Grand-Slam-Sieger und Top-5-Spieler, sondern auch als einer der großen "Womanizer" im Tennis-Zirkus.

Nach einem angeblichen Techtelmechtel mit Serena Williams zu Beginn des Jahres 2012 eroberte er nur wenige Monate später das Herz von Tennis-Beauty Maria Sharapova.



Liaison mit Nicole Scherzinger

Zwei Jahre hielt die romantische Beziehung zwischen den beiden Top-Stars, ehe sich Dimitrov in der vergangenen Saison über den Tellerrand der Branche wagte und mit einer Liaison mit Pop-Star Nicole Scherzinger für mediale Schlagzeilen sorgte.

Seit einiger Zeit scheint nun auch diese Beziehung auf Eis zu liegen, gab die Ex-Freundin von Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton in ihrer TV-Show "X-Factor" doch erst kürzlich zu Protokoll, erneut auf der Suche nach einem Ehemann zu sein.

"Grigor ist kein schlechter Typ, er ist eigentlich sogar großartig. Es ist aber nicht einfach, so eine Beziehung am Laufen zu halten", erklärte eine enge Freundin von Scherzinger gegenüber der "Sun".

Mehr Fokus auf dem Tennis-Sport?

Ein Grund für das Liebes-Aus könnte auch die stärkere Fokussierung von Dimitrov auf seinen Hauptjob sein. Seit Mitte letzten Jahres zeigt die Formkurve des schon in seiner Teenager-Zeit als "Mini-Federer" bezeichneten Bulgaren nämlich steil nach oben.

Von Platz 40 kämpfte er sich zurück in die Top 10 und heuer sogar erstmals zum World Tour Finale in London. Als Highlight fungiert sein erster 1000er Titel, den er im August kurz vor den US Open in Cincinnati einfuhr. Dazu kommen der Halbfinal-Einzug bei den Australian Open und Turniersiege in Brisbane und Sofia.

Dimitrov: "Habe mich selbst besser kennengelernt"

Dimitrov gibt zu, dass er mittlerweile professioneller ans Werk geht und sich von Liebesdingen nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen lässt, wie es früher vielleicht der Fall war.


Tennis-Star, Stil-Ikone, Celebrity - die besten Bilder von Maria Sharapova:

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"Als ich jung war, hatte ich Probleme die verschiedenen Arten von Liebessachen zu unterscheiden und zu trennen. Ich wusste nicht, wie ich alles unter einen Hut bringen sollte", plauderte Dimitrov heuer in Melbourne aus dem Nähkästchen.

"Mit der Zeit lernt man dazu. Man wird erwachsen. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe, ich habe aber mich selbst etwas besser kennengelernt. Das hilft mir. Hoffentlich wird es mir auch in Zukunft helfen, wenn ich mich frisch verliebe."

Sharapova beendete Beziehung

Einige Wunden schien das Beziehungsende mit Sharapova hervorgerufen zu haben, wie die Russin in ihrer kürzlich erschienenen Biographie "Unstoppable" zugibt.

"Meine Aufgabe war es, voll fokussiert und vorbereitet in meine Matches zu gehen. Im wichtigsten Moment meiner Karriere zählen nur meine Siege und Niederlagen", beschreibt die ehrgeizige Tennis-Blondine die letzten Beziehungs-Wochen mit dem bulgarischen Feschak, der ihr schon zu dessen Junioren-Zeiten ins Auge stach.

"Ich habe damals schon meinem Coach gesagt: 'Gottseidank hat es so einen Typen nicht schon in meiner Generation gegeben! Das wäre eine sehr gefährliche Ablenkung gewesen.'"

"Ich erinnere mich an ein Kind, das über das Wimbledon-Gelände marschierte und dieses gutaussende Lächeln auf den Lippen hatte, das signalisierte, dass es genau weiß, dass es gutaussehend ist", erinnert sich Sharapova, die zugibt, sich nach dem einige Jahre später erfolgten Erst-Kontakt erst einmal genau über das Geburtsdatum von Dimitrov erkundigt zu haben.

"Zum Glück hat sich herausgestellt, dass er damals knapp über 21 Jahre alt war", schreibt die vier Jahre ältere und seit Jahren in den USA lebende Sharapova in ihrem Buch.

Ihre Nachfolgerin Nicole Scherzinger ist mit 39 Jahren gar 13 Jahre älter als Dimitrov, der scheinbar eine Vorliebe für erfahrene Partnerinnen an seiner Seite hat.

Späße über "Womanizer"-Image

Mit seinem "Womanizer-Image" geht der Sohn eines Tennis-Trainers und einer Sport-Lehrerin übrigens locker um. Als er heuer in Cincinnati nach dem hübschesten Spieler auf der Tour gefragt wurde antwortete er: "Ich war immer schon ein Bewunderer von Feli Lopez. Ich mag diesen Typen total. Er ist fit, sieht gut aus, die langen Haare, sein Bart.  Ich wünsche, ich hätte seine Beine. Wenn ich beim Duschen seine Waden sehe, sage ich ihm immer, dass er sie mir noch mal zeigen soll."

Lopez bedankte sich nach dieser unterhaltsamen Pressekonferenz über Twitter beim "zweitschönsten Mann der Tour" für die unverhofft erhaltenen Komplimente.

Ob Dimitrov auch in dieser Woche in London eine gute Figur abgeben wird, liegt zumindest teilweise in den Händen von Dominic Thiem, der das letzte Duell heuer in Madrid nach Abwehr von fünf (!) Matchbällen noch für sich entscheiden konnte.

"Sicher eine meiner geilsten Partien in diesem Jahr", erinnert sich Thiem lächelnd.

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