Marach: "Morddrohungen sind ganz normal"

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Dass Morddrohungen mittlerweile zum Alltag für Tennis-Profis gehören, bestätigte im vergangenen Jahr schon Jürgen Melzer gegenüber LAOLA1.

Nun meldet sich auch Doppel-Spezialist Oiver Marach zu Wort. Als der Steirer mit Partner Mate Pavic vor wenigen Wochen im Finale von Monte Carlo gegen die beiden Bryan-Brüder eine 5:2-Führung im Tiebreak des ersten Satzes vergab und im Anschluss das Match verlor, erhielt er im Anschluss zahlreiche Morddrohungen.

"Das ist eigentlich ganz normal in diesem Geschäft und betrifft viele Spieler", erzählt der 37-jährige Grazer in der "Kleinen Zeitung". "Die Drohungen kommen von Leuten, die auf ein Match oder einen Satz wetten und dann ihr Geld verlieren."



Fake-Accounts sorgen für Ärger

"Nach dem Monaco-Finale hat einer geschrieben, wenn ich nach Roland Garros komme, bringt er mich um."

Wirklich ernst nimmt Marach diese Geschichten nicht. Ärgerlich sind für ihn da schon gelegentliche Versuche, mit Fake-Accounts das Privatleben des zweifachen Familienvaters zu diffamieren. "Es hat schon öfter Fake-Accounts von meiner Frau Jessie gegeben. In ihrem Namen wurden dann sogar Freunde von mir beleidigt und sogar bedroht", so Marach, der trotzdem weiter nicht auf seinen Instagram-Account verzichten will.

"Nur so bekomme ich mit, wenn Freunde beleidigt worden sind. Sie melden sich bei mir und fragen nach, ob das wirklich stimmt und ich kann es dann klarstellen. Aber es ist alles sehr mühsam und zeitaufwändig."

Textquelle: © LAOLA1.at

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