"Er war der Einzige, der einen sehr engen Tennisbezug hatte und hat den Vorteil, dass er Spieler und mehr oder weniger Turnierveranstalter in Rom war. Er kennt die ATP wie kein Zweiter und hat uns mit seinen Zukunftsvisionen überzeugt", erklärte der Steirer.
Leitgeb ist stolz auf Gaudenzi
Hocherfreut war auch Ronnie Leitgeb. "Ich bin unglaublich stolz auf ihn. Ich habe ja zwölf Jahre mit ihm zusammengearbeitet", meinte der ehemalige Muster-Coach und -Manager gegenüber der APA.
Gaudenzi hat in seiner Karriere drei Turniere, darunter 2001 in St. Pölten, gewonnen und kämpfte sich im ATP-Ranking immerhin bis auf Platz 18. In den vergangenen 15 Jahren hatte der ausgebildete Anwalt eine erfolgreiche Business-Karriere u.a. im Sportsmarketing und im Board der ATP Media und wurde einstimmig gewählt. Im Gegensatz zu früher, wird der ATP-Chairman nicht auch als -Präsident fungieren. Diese Entscheidung steht noch aus. Die Funktionentrennung ist laut Straka notwendig geworden, weil die ATP einfach immer größer wird.
"Die ATP hat in meinem Leben auf so viele Arten eine zentrale Rolle gespielt. Dass ich diese Möglichkeit erhalten habe ist eine echte Ehre", meinte Gaudenzi. Begrüßt wurde die Entscheidung u.a. auch vom Präsidenten des Spielerrates der ATP, Novak Djokovic. "Als früherer Spieler ist er in unseren Schuhen gegangen. Er hat alle Qualitäten, die Tour zu führen und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit."