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ATP hält an Turnieren in China fest
Die ATP Tour wird diese Saison im Gegensatz zur WTA vier Turniere in China veranstalten. Die Chengdu Open, die Zhuhai Championships, die China Open und das Shanghai Masters werden von September bis Oktober ausgetragen.
"Die ATP geht den Kalender weiterhin fließend an und der Zeitplan kann sich noch ändern", hieß es in einem Statement anlässlich der Veröffentlichung des ATP-Kalenders für die zweite Jahreshälfte 2022.
Die WTA hatte im Dezember wegen des Falles Peng Shuai bis zur endgültigen Klärung des Verbleibes der Ex-Tennisspielerin all ihre Turniere in China abgesagt. Ein Schritt, der in der Tennis-Community viel Applaus erhielt, der WTA Tour aber Hunderte Millionen Dollar an Übertragungs- und Sponsordeals kosten würde.
ATP streicht Turnier in St. Petersburg
Der Fall bewegt, seit die frühere Weltranglisten-Erste im Doppel im November im sozialen Netzwerk Weibo Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht hatte. Peng hatte später bestritten, die Vorwürfe erhoben zu haben. Ihre Aussagen wirkten jedoch gestellt. Auch spätere Interviews wirkten inszeniert.
Ohne ein politisches Statement dazu abzugeben, hat die ATP ein 250er-Turnier im russischen St. Petersburg gestrichen und nach Nur-Sultan in Kasachstan verlegt. Allerdings ist der Kremlin Cup in Moskau Mitte Oktober unverändert im Kalender.
Die beiden Österreich-Turniere sind vom 25. bis 30. Juli in Kitzbühel (Generali Open) bzw. vom 24. bis 30. Oktober in Wien (Erste Bank Open) angesetzt. Das ATP-500-Turnier in Wien hat nun wieder Basel als unmittelbare Konkurrenz in der gleichen Woche. Die Preisgelder für alle Turniere können wegen lokaler Zuschauereinschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie wieder reduziert werden, gab die ATP auf ihrer Webseite an.