Murray startet mit Sieg über Cilic

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Andy Murray startet am späten Montagabend mit einem souveränen 6:3, 6:2-Erfolg über den Kroaten Marin Cilic in das "ATP World Tour Finals" in London. Für den 29-jährigen Schotten war dies das erste Match als Nummer eins der Welt.

Damit führt der Schotte gemeinsam mit dem Japaner Kei Nishikori die Gruppe "John McEnroe" an. Nishikori gewann am Nachmittag 6:2, 6:3 gegen Stan Wawrinka.

Murray trifft nun am Donnerstag auf Nishikori. Wawrinka und Cilic spielen das zweite Match


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Unter tosendem Jubel der rund 17.000 Fans war Murray in die O2-Arena einmarschiert, und er war von Beginn weg gegen den als Nummer 7 gesetzten Kroaten am Drücker. Cilic war mit gewissen Hoffnungen in die Partie gegangen, hatte er sich doch mit starken Leistungen in den vergangenen Wochen noch in das Saison-Abschlussturnier gespielt. Mit dem Titel in Basel und dem Halbfinale in Paris-Bercy war er als heißer Außenseiter nach London gekommen.

"Eine tolle Atmosphäre"

Dementsprechend erleichtert war Murray nach dem starken Auftakt in seine achten ATP-Finals. "Es war eine tolle Atmosphäre, ein ziemlich volles Haus, und ich habe hier eines meiner besten Matches in den Jahren gespielt", freute sich Murray, der sich für die besonders lautstarken Ovationen anlässlich seines tollen Jahres beim Publikum bedankte. Murray feierte schon den 19. Sieg en suite (auf dem Weg zu vier Turnier-Titeln en suite hatte er zweimal von einem w.o. profitiert).

"Natürlich gewinnt man mit jedem Sieg Selbstvertrauen, und bei den Breakbällen war ich solider. Marin hatte einige Chancen, aber ich habe bei den engen Punkten stark gespielt", konstatierte Murray.

Bereits zuvor hatte auch Kei Nishikori gegen Stan Wawrinka klar mit 6:3,6:2 gewonnen, womit Murray und der Japaner in der Gruppe ex aequo voranliegen. Die beiden treffen nun am Mittwoch aufeinander, Wawrinka und Cilic spielen das zweite Match.

Cilic mit bunten Shorts

Cilic, der mit eigenwilligen schwarz-gelben Shorts für Aufsehen sorgte, bekam eigentlich keine richtigen Chancen. Zwar schaffte er im ersten Satz nach zwei Serviceverlusten ein Rebreak, am Ende schnupperte der 16-fache Turniersieger aber nie an der Überraschung. Im 15. Duell mit dem dreifachen Grand-Slam-Sieger und zweifachen Olympia-Sieger setzte es für Cilic die 12. Niederlage.

"Andy hat sehr viel Selbstvertrauen, hat viele Matches gewonnen, darum war es heute besonders schwer, aber alles in allem habe ich gut gespielt, und ich habe die Atmosphäre hier genossen", sagte Cilic, der nun am Mittwoch gegen US-Open-Sieger Wawrinka auf den Court muss. Zu seinen Shorts meinte Cilic trocken: "Ein paar Farben schaden ja nicht."

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang »

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