Rafael Nadal macht kurzen Prozess

Rafael Nadal macht kurzen Prozess Foto: © getty
 

Rafael Nadal hat in der 2. Runde des ATP-1000 in Madrid große Spiellaune: Der topgesetzte Lokalmatador fegt über Gael Monfils (FRA) mit 6:3,6:1 hinweg.

Der fünffache Sieger des Turniers benötigt nur 73 Minuten, um seine Serie auf Sand auf 20 Siege bzw. 48 Sätze en suite auszubauen. Nur noch ein Satz fehlt ihm auf den Rekord in der offenen Profi-Ära, gehalten von Joe McEnroe (49 Sätze en suite 1984 auf Teppich).

Die Hürde dahin wird Diego Schwartzman: Der Argentinier besiegt Feliciano Lopez (ESP) 7:5,2:6,6:2.

In den drei weiteren Partien vor dem Abend gibt es Zwei-Satz-Siege: Leonardo Mayer (ARG) wirft Fernando Verdasco (ESP) 6:2,6:1 raus, John Isner muss im US-Duell mit Ryan Harrison zwei Mal über das Tie Break: 7:6(1),7:6(7).

Borna Coric (CRO) hat kaum Gegenwehr von Jan-Lennard Struff (GER) und gewinnt 6:0,6:2. Im Falle eines Sieges von Dominic Thiem über Federico Delbonis (HIER LIVE) wäre der Kroate Achtelfinal-Gegner.

Nadal denkt nicht an den Rekord

"Wenn ich morgen auf den Platz gehe, will ich nur gewinnen und mein Bestes zeigen. Ich versuche, nicht an solche Dinge zu denken", meint Nadal in Bezug auf die Chance auf eine Bestmarke.

"Wenn es passiert, dann ist es okay. Aber ich weiß nicht, ob diese Art von Rekorden sehr wichtig ist. Es ist mir nicht egal, weil es ist besser, sie zu haben als nicht, aber ich denke nicht an so etwas."

Die Tatsache, dass der auf Sand so dominierende Nadal Sandplatz-König genannt wird, obwohl er auch auf allen anderen Belägen große Erfolge gefeiert hat, stört ihn übrigens nicht.

"Natürlich habe ich viel auf Sand erreicht und verstehe das, aber das heißt nicht, dass die Leute nicht die anderen Dinge schätzen, die ich erreicht habe. Ich habe alle vier Grand Slams gewonnen, aber es macht mir nichts."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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