OeSV-Teams patzen beim Weltcup-Auftakt

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Österreich schickt am Dienstag im Olympia-Hafen 2020 vor Enoshima (Japan) sechs Boote in die neue Weltcup-Saison.

Bei auflandigem Wind haben die Teams in den Klassen 470er, 49er, 49erFX und Nacra 17 stark zu kämpfen und erwischen keinen Auftakt nach Maß. Thomas Zajac und Barbara Matz - sie haben das Olympia-Ticket für die Nacra17-Klasse bereits fix - sind in den ersten zwei Wettfahrten knapp an den Top-10 dran, können nach einem Crash mit dem deutschen Team die 3. Wettfahrt aber nicht bestreiten.

"Es war kein guter Tag für uns", ist Steuermann Thomas Zajac unzufrieden.

Zajac: Nach Crash wollen wir neu angreifen

"Obwohl wir gute Starts hatten, sind wir nicht ins Fahren gekommen. Der Crash vor dem dritten Rennen ist natürlich bitter. Das dadurch entstandene Loch im Boot muss nun bis morgen behoben werden, damit wir wieder an den Start und voll angreifen können", hofft Zajac auf eine bessere Vorstellung am Mittwoch.

Ähnlich schwer haben es die beiden Vize-Weltmeisterinnen in der 49er-FX-Klasse. Der drehende und böige Wind macht auch Tanja Frank und Lorena Abicht zu schaffen.

"Es war sehr tricky heute. Wir haben es mit unserem Boot nicht geschafft, eine gute Geschwindigkeit zu erreichen. Wir haben aber einiges gelernt und hoffen, dieses bereits morgen umsetzen zu können", analysiert Steuerfrau Tanja Frank den Auftakt.

Mit den Plätzen 20, 20, 13 liegt das Erfolgsteam von Aarhus auf dem 19. Platz in Zwischenklassement. Nur zwei Plätze dahinter lauert mit Angelika Kohlendorfer und Lisa Farthoher das zweite 49er-FX Team aus der OeSV-Flotte.

Benjamin Bildstein und David Hussl erreichen bei den 49ern gegen die starke Konkurrenz eine souveräne Mittfeldplatzierungen.

David Hussl: "Hohes Niveau erfordert schnelle Entwscheidungen"

"Diese Bedingungen und das hohe Niveau erfordern schnelle Entscheidungen. Mit den Überlegungen und den Starts waren wir bereits großteils zufrieden", so Vorschoter Hussl.

Steuermann Bildstein ergänzt: "Bei der ersten Abwindphase sowie der ersten Luv-Tonne haben wir aber einiges an Boden verloren. In den zweiten Teilen der Rennen gelang uns das besser. Der Auftakt war nicht unbedingt glanzvoll, hätte aber auch schlechter ausfallen können. Wir hoffen bereits morgen das Potential zur Steigerung abrufen zu können."

In der der 470er-Klasse gehen mit Bargehr/Mähr und Kampelmühler/Czajka zwei OesV-Teams an den Start und fahren am 1. Tag auf die Plätze 21 und 22.

"Wir hatten heute leider keinen sonderlichen guten Tag", meint Vorschoter Mähr. "Wir werden den Tag gut analysieren und hier im Olympia-Revier weiter eifrig dazulernen", erklärt der Vorarlberger.



Textquelle: © LAOLA1.at

Segel-WM: Frank/Abicht kentern am Weg zu Gold

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