"Wir sind dankbar"
Der Erfolg der Österreicher war noch zu Jahresbeginn nicht absehbar gewesen. Im November 2016 hatte sich Steuermann Bargehr einen Riss der Bizepssehne im linken Arm zugezogen - eine fünfmonatige Pause folgte, erst im April gab es das Comeback mit einem zehnten Rang im Weltcup vor Hyeres.
Ab Juni tankte das Duo vom Yacht Club Bregenz viel Selbstvertrauen: Dem zweiten Rang im Weltcup-Finale vor Santander folgte ein fünfter Platz bei der Kieler Woche.
Bei der WM segelten Bargehr und Mähr von Beginn an im Spitzenfeld, vor der Entscheidung überließen sie nichts dem Zufall. "Wir haben viele Szenarien durchgesprochen, waren perfekt vorbereitet", sagt Mähr. "Wir sind dankbar, dass wir das erreichen durften nach so vielen Jahren."
OeSV-Sportdirektor Georg Fundak glaubt an das noch größere Potenzial des Duos. "Wir sind noch lange nicht fertig, wir wollen gewinnen. Diese Medaille wird sämtliche OeSV-Teams anspornen."