Tour of the Alps: Großschartner wird Tageszweiter

Tour of the Alps: Großschartner wird Tageszweiter Foto: © GEPA
 

Der österreichische Radprofi Felix Großschartner hat am Mittwoch auf der dritten Etappe der Tour of the Alps im Sprint Endrang zwei belegt.

Knapp geschlagen wurde der Bora-Fahrer nach 162 km von Imst nach Naturns von Gianni Moscon vom Ineos-Team, der Italiener hatte schon am Montag in Innsbruck das erste Teilstück gewonnen. Der Niederösterreicher Hermann Pernsteiner belegte in einer Solo-Ankunft 13 Sekunden zurück Etappenrang zehn. Lukas Pöstlberger wurde 108. (+13:18 Min.).

Großschartner hatte auf der Kletter-Etappe schon im ersten Anstieg an der Spitze mitgemischt, 15 Fahrer hatten sich da vom Feld gelöst. Der Vorsprung betrug bereits mehr als 2:30 Min., die Vorentscheidung fiel 20 km vor dem Ziel beim letzten Anstieg des Tages. Moscon, Großschartner, der Australier Michael Storrer (Team DSM) und der Italiener Matteo Fabro (Bora) verteidigten letztlich einige Sekunden ihres Vorsprungs.

Großschartner" Wichtig für Selbstvertrauen"

"Es war klar, dass am letzten Berg die Entscheidung fallen wird", sagte Großschartner, Österrreichs Radsportler des Jahres 2020. "Dort haben die Beine entschieden. Im Sprint hätte ich den Speed gehabt, aber es war kein Platz bei dem kurvigen Zieleinlauf. Gianni hat das gut gemacht, er hat von vorne die Kurven gut ausgenutzt." Der Oberösterreicher zeigte sich dennoch zufrieden. "Der Tag war wichtig fürs Selbstvertrauen, und die nächsten Tage können wir sicher noch einmal was versuchen."

Erneut weit zurück landete der Brite Chris Froome vom Team Israel Start-Up, der ehemalige Tour-de-France-Sieger kam nur auf Position 93 (+8:07), gesamt liegt er mit exakt 27 Min. Rückstand auf Platz 98. Der britische Vortagessieger Simon Yates (Team BikeExchange) behielt 45 Sekunden vor dem russischen Titelverteidiger Pawel Siwakow (Ineos) die Gesamtführung. Großschartner ist 18. (+2:26), Pernsteiner 21. (2:45) und Pöstlberger 116. (38:11).

Am Donnerstag geht es über 168,6 km von Naturns über die italienische Grenze nach Valle del Chiese/Pieve di Bono.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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