Pöstlberger: "Der Giro ist noch irrsinnig lang..."

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Am Ruhetag des Giro d'Italia stellen sich Lukas Pöstlberger und Co. auf die erste Bergankunft ein, die am Dienstag auf dem Ätna wartet.

"Das wird eine Geschichte für die Bergfahrer. Aber ich bin bis jetzt sehr zufrieden, meine Form stimmt", sagt der Sieger der ersten Etappe vom Team Bora-hansgrohe.

"Wir haben mit Patrick Konrad, Gregor Mühlberger und dem Portugiesen Jose Mendes drei gute Bergfahrer", verweist Pöstlberger auf seine anstehende Arbeit für die Mannschaft.

Es wird erwartet, dass der 25-Jährige seine aktuelle Top-3-Position - er liegt nur 13 Sekunden hinter Fernando Gaviria - auf den 181 Kilometern von Cefalu auf den Vulkan abgeben muss. Mehr darf sich Teamkollege Konrad ausrechnen, der Niederösterreicher liegt nur zehn weitere Sekunden zurück auf Rang 22.

Ohne die modernen Annehmlichkeiten

"Ein einzigartiger Tag", schrieb Pöstlberger am späten Sonntagabend auf Facebook. "Ich habe noch immer damit zu tun, zu glauben, was passiert ist. Es ist eine Ehre, hier zu sein und das Rosa Trikot getragen zu haben."


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(Text wird unterhalb fortgesetzt)


Erst kurz vor diesem Posting hatte der 25-Jährige sein Handy wieder aktiviert, nachdem er es nach dem Etappensieg und einem Telefonat mit seiner Frau abgeschaltet hatte, um seinen Fokus zu bewahren.

"Wir sind heute eineinhalb Stunden locker gefahren", sagt Pöstlberger über das Programm am freien Tag. Dazu kommt eine Taktik-Besprechung für die nächste Etappe.

Ein Spezialtrikot auf der 4. Etappe

Am Dienstag wird der Staatsmeister 2012 das Weiße Trikot tragen. Zwar liegt er hinter in der Wertung der besten Jungprofis hinter Fernando Gaviria auf Rang zwei, der Kolumbianer steckt derzeit aber in Rosa.

Österreichs erster Träger des Giro-Führungstrikots möchte nun von Tag zu Tag schauen: "Der Giro ist noch irrsinnig lang, drei Wochen." In seiner Passion Einzelzeitfahren muss Pöstlberger am Dienstag nächster Woche über 39,8 km wohl etwas zurückstecken, wenn es tags darauf um das Team gehen sollte.

Anders am 28. Mai zum Giro-Abschluss über 29,3 km von Monza nach Mailand. "Da werde ich Vollgas geben."


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