Rückschläge für Sieganwärter
Seine härtesten Gegner im Kampf um den Gesamtsieg beziehen indes alle deutliche Niederlagen. Sie verlieren, angeführt vom Niederländer Bauke Mollema, eine Minute und mehr.
"Ich war auf den ersten Kilometern langsamer unterwegs", sagt Roglic und fügt hinzu: "Es ist noch ein weiter Weg, viele Kilometer und viele Berge. Da ist es schön, wenn man etwas Vorsprung herausfahren kann."
Großer Verlierer ist Simon Yates, er verliert mehr als drei Minuten auf Roglic. Im Gesamtklassement liegt der Brite, vergangenes Jahr Vuelta-Gewinner, fast vier Minuten hinter Roglic. Der gefährlichste Roglic-Konkurrent dürfte Vincenzo Nibali sein, gut eineinhalb Minuten hinter dem Zeitfahr-Sieger.
Nach einem Ruhetag wird der Giro erst am Dienstag mit dem Teilstück von Ravenna nach Modena fortgesetzt. Die Sprinter dürften in dieser ebenen Etappe den Sieger unter sich ausmachen, wie auch tags danach in Novi Ligure. Die erste schwere Bergetappe folgt am Freitag. Von da weg führt der Parcours fast ausschließlich durchs Gebirge, ehe die Rundfahrt am 2. Juni mit einem Zeitfahren in Verona abgeschlossen wird.
9. Etappe, Riccione - San Marino (Einzelzeitfahren über 34,8 km):
Gesamtklassement: 1. Conti 36:08:32 Stunden - 2. Roglic 1:50 - 3. Nans Peters (FRA) 2:21 - 4. Jose Joaquin Rojas (ESP) 2:33 - 5. Fausto Masnada (ITA) 2:36 - 6. Andrey Amador (CRC) 2:39 - 7. Amaro Antunes (POR) 3:05 - 8. Valentin Madouas (FRA) 3:27 - 9. Giovanni Carboni (ITA) 3:30 - 10. Bilbao 3:32 - 11. Nibali 3:34. Weiters: 24. Yates 5:36 - 93. Haller 33:50 - 110. Gogl 41:30