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Zverev bangt um seinen Olympia-Start

Die in Wimbledon zugezogene Knieverletzung könnte schlimmer sein als zunächst angenommen.

Zverev bangt um seinen Olympia-Start Foto: © getty

Im Achtelfinale von Wimbledon zerplatzte wieder einmal der Traum vom langersehenten ersten Grand-Slam-Titel. Doch die im All England Club erlittene Fünf-Satz-Niederlage gegen Taylor Fritz (nach 2:0-Satz-Führung) könnte nun noch schlimmere Nachwirkungen für Alexander Zverev haben.

Der 27-jährige Deutsche kam in dieser Partie nämlich zu Sturz und zog sich dabei eine Knie-Blessur zu, die sich womöglich als schwerer herausstellen könnte, als zunächst angenommen.

Laut Bruder und Manager Mischa Zverev seien bei einer ärztlichen Untersuchung 40 Milliliter Flüssigkeit und Blut aus dem Knie des Weltranglisten-Vierten entnommen worden.

"Und jetzt gibt es doch irgendwie den Verdacht auf etwas Schlimmeres", sagte Mischa Zverev auf "Amazon Prime Video". 

Weitere Untersuchung in Monaco

Eine weitere Untersuchung in Monaco, der Wahlheimat Zverevs, soll nun endgültige Klarheit bringen. "Wenn es eine Fraktur ist im Knochen oder ein Haarriss oder was auch immer, dann muss man natürlich schauen, wie lange es dauert, aber dann ist Olympia in Gefahr", so Zverev, der bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio die Goldmedaille gewinnen konnte.

Noch in London war Alex Zverev voller Zuversicht für Paris: "In Paris möchte ich spielen. Und gewinnen und die Fahne tragen. Ich habe drei Wochen, das wird reichen."

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