"Katastrophale Spiele" für ÖTRV

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Für Österreichs Triathlon-Team enden die Olympischen Spiele in Tokio vorzeitig: Wegen einer Verletzung von Lisa Peterer kann die ÖTRV-Staffel nicht zum Mixed-Bewerb antreten.

"Das waren katastrophale Spiele für uns", meint Sportdirektor Robert Michlmayr im ORF-Interview.

Bei Perterer war nach dem Einzelbewerb am Dienstag eine ältere Sehnenblessur im rechten Bein akut geworden. Die Verletzung verschlechterte sich in den vergangenen Tagen trotz intensiver Schmerz- und Physiotherapiebehandlung weiter. "Es tut mir für die Mädels und Jungs ausgesprochen leid!", erklärte Michlmayr in einer Aussendung. "Wir hätten gerne noch ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt!"

Premiere an Großbritannien

Neben Perterer hätten Julia Hauser, Alois Knabl und Lukas Hollaus starten sollen.

Den Sieg bei der Olympia-Premiere sicherte sich Großbritannien vor den USA und Frankreich.

"Stimmung ist natürlich nicht gut"

Im ORF-Interview ergänzte Michlmayr: "Die Stimmung im Team ist natürlich gar nicht gut, das waren katastrophale Spiele für uns. Wir wollten uns als Team noch einmal richtig gut präsentieren. Ich bin überzeugt, wir hätten einige Mannschaften schlagen können."

Bei Perterers Blessur handle es sich "grundsätzlich um eine alte Verletzung, die sie seit Jänner mal mehr, mal weniger spürt", sagte Michlmayr. Nach dem Einzel schien bei Perterer, die nicht über Platz 27 hinausgekommen war, zunächst alles in Ordnung zu sein, dann wurden die Schmerzen größer.

"Und nach letzten Belastungstests gestern Abend mussten wir entscheiden, dass ein Antreten nicht möglich ist", berichtete der ÖTRV-Sportdirektor.

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